Nächtlicher TV-Auflauf: Vorerst letzte "Tatort"-Dreharbeiten in Sachsen

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Leipzig - Der MDR wird in den nächsten drei Jahren keine neuen "Tatort"-Folgen aus Dresden drehen lassen. Der vorerst letzte Fall "Löschen" befindet sich aber in der Produktion. Und auch zum Inhalt gibt es nun Infos.

Ende Mai drehte das Team unter anderem im Leipziger Kolonnadenviertel.
Ende Mai drehte das Team unter anderem im Leipziger Kolonnadenviertel.  © TAG24

Seit dem 27. Mai hat das Produktionsteam der MadeFor Film GmbH um die Produzenten Nanni Erben und Gunnar Juncken alle Hände voll zu tun, das Drehbuch von Patrick Brunken und Viola M. J. Schmidt (36) in Bewegtbild umzusetzen.

Unter anderem im Leipziger Kolonnadenviertel wurde spätabends gedreht, was aufgrund einiger Parkverbote und dem aufgefahrenen Equipment für Anwohner und Passanten freilich nicht unbemerkt blieb.

Strahler erhellten das von Plattenbauten geprägte Viertel im Stadtteil Zentrum-West, Produktionshelfer achteten penibel darauf, dass kein Unbefugter buchstäblich vor die Kamera läuft.

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Dort werden die Zuschauer wieder die Ermittler Cornelia Gröschel (38) als Leonie Winkler, Martin Brambach (58) als Peter Schnabel und Lilja van der Zwaag (30) als Mila Brandis erleben.

Blick bei Tageslicht in die Kolonnadenstraße.
Blick bei Tageslicht in die Kolonnadenstraße.  © TAG24

Tatort aus Dresden, Folge "Löschen": Worum geht es?

V.l.n.r.: Cornelia Gröschel (spielt Leonie Winkler), Regisseurin Asli Özarslan, Martin Brambach (spielt Peter Schnabel), Kamerafrau Lotta Kilian, Lilja van der Zwaag (spielt Milla Brandis).
V.l.n.r.: Cornelia Gröschel (spielt Leonie Winkler), Regisseurin Asli Özarslan, Martin Brambach (spielt Peter Schnabel), Kamerafrau Lotta Kilian, Lilja van der Zwaag (spielt Milla Brandis).  © MDR/MadeFor/Steffen Junghans

Der neue und vorerst letzte in Sachsen produzierte "Tatort"-Fall beschäftigt sich mit verbotenen Inhalten im World Wide Web.

Eine, die sich für ein internationales Tech-Unternehmen um die Löschung dieser Sachen kümmerte, ist die 23-jährige Amal Allawi. Nun wird sie ermordet. Aber von wem?

Die Ermittler merken schnell, dass die Firma, deren Vorgesetzte und Mitarbeiter nicht ganz transparent verfahren. Es soll um neue Richtlinien aus den USA gehen, die drastische Inhalte nicht mehr zum Löschen befähigen. Und auch die psychische Belastung der eingesetzten Angestellten spielt eine Rolle.

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Wer profitiert vom Tod Amals? Das wird sich am Ende der Folge herausstellen.

Die Dreharbeiten zu "Löschen" sollen noch bis 25. Juni in Leipzig, Dresden und Umgebung laufen. Einen Sendetermin hat der MDR noch nicht bekannt gegeben.

Titelfoto: Bildmontage: TAG24 ; MDR/MadeFor/Steffen Junghans

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