Neuer Rekord für Dresdner Tatort: Positive Kritiken für Rettungskräfte-Drama

Dresden - Durchschnittlich 10,81 Millionen Zuschauer (neuer Rekord für das Dresdner Team) sahen am Sonntag den "Tatort" in der ARD. Klar war aber schon vorher: Der neue Fall "Rettung so nah" hatte gute Kritiken eingefahren.

Sanitäterin Greta fand ihren Kollegen Tarek tot im Krankenwagen.
Sanitäterin Greta fand ihren Kollegen Tarek tot im Krankenwagen.  © MDR/MadeFor/Daniela Incoronato

Der fünfte Film mit dem Trio Karin Hancewski (39), Cornelia Gröschel (33) und Martin Brambach (53) kam etwas anders daher, es ging eher ruhig zu.

Konservative Zuschauer dürfte es gefreut haben, mal wieder einen Wer-war's-Krimi geboten bekommen zu haben. Aus zahlreichen Verdächtigen musste nach und nach ein Täter ermittelt werden - das gab es in letzter Zeit nicht grade oft.

Die finale Enthüllung mag nicht allzu überraschend ausgefallen sein, der Film wusste aber mit seinem Thema zu überzeugen: Die Geschichte über Angriffe auf Rettungskräfte ging unter die Haut.

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Allein das Corona-Thema, das die Dreharbeiten behinderte, wurde nicht beim Namen genannt - hier hatte man es mit einer Grippe-Welle erzählt.

Positive Kritiken für Dresdner Tatort

Durch die Bank gelobt wurde die Leistung von Luise Aschenbrenner (25). Das Ensemble-Mitglied des Dresdner Staatsschauspiels spielte eine junge Sanitäterin-Mutter mit "angemessener Mischung aus grimmiger Entschlossenheit und unterschwelliger Verletzlichkeit", so der Spiegel.

Die Welt befand: Aschenbrenner gibt der traumatisierten Alleinerziehenden eine "ziemlich unvergessliche Gestalt". Für die Schweizer NZZ ist das Dresdner Team unterm Strich gar das beste in der "Tatort"-Landschaft.

Titelfoto: MDR/MadeFor/Daniela Incoronato

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