"Tatort"-Dreh in Corona-Zeiten: Axel Prahl und Jan-Josef Liefers gehen auf Abstand

Münster - Derzeit ist die beliebte ARD-"Tatort"-Reihe in der Sommerpause. Damit Fans aber bald neue, spannende Krimis zu sehen bekommen, haben zahlreiche Teams trotz Corona die Dreharbeiten wieder aufgenommen. Eine echte Herausforderung!

Das gesamte Kamerateam des Münsteraner "Tatorts" trägt während der Dreharbeiten Masken.
Das gesamte Kamerateam des Münsteraner "Tatorts" trägt während der Dreharbeiten Masken.  © dpa/Rolf Vennenbernd

So waren beim aktuellen Dreh des Münsteraner Tatorts "Es lebe der König" nicht nur die Schauspieler Axel Prahl (60) und Jan-Josef Liefers (55), sondern auch das komplette Kamerateam mit Masken am Set unterwegs. 

Eine Einschränkung, die gern hingenommen wird, wie Prahl alias Kommissar Frank Thiel betont: "Es ist für mich eine große Freude, dass es endlich wieder losgeht. Es gibt natürlich vieles, das man berücksichtigen muss. Das Drehen ist daher etwas anders", erklärt er mit Blick auf Abstandsregeln und Kontaktverbot.

Aber auch andere Teams kämpfen mit den Auflagen, müssen ihre Drehbücher anpassen. 

So läuft es bei den "Tatort"-Sets in Göttingen und Saarbrücken

Jan Josef Liefers (55, l.) und Axel Prahl (60) müssen am Set den vorgeschriebenen Mindestabstand wahren.
Jan Josef Liefers (55, l.) und Axel Prahl (60) müssen am Set den vorgeschriebenen Mindestabstand wahren.  © dpa/Rolf Vennenbernd

So kann auch der neueste Fall aus Göttingen mit Maria Furtwängler (53) und Florence Kasumba (43) nicht wie geplant umgesetzt werden, weil für "die Handlung sehr viele Szenen mit direktem Kontakt notwendig sind", erklärt der Norddeutsche Rundfunk. 

Daher würden die Dreharbeiten mit einer komplett neu geschriebenen Vorlage erst im August starten.

Beim Saarbrücker "Tatort" (Arbeitstitel: "Der Herr des Waldes") versucht man dagegen, geschlossene Räume zu meiden. 

"Wir drehen zum Beispiel eine Schulstunde in einer Klasse mit Befragung durch die Kommissare. Im Augenblick denken wir darüber nach, die Szene nach draußen zu verlegen", teilte der Saarländische Rundfunk mit. 

Der Südwestrundfunk modifiziert die verbleibenden Szenen für den Odenthal-"Tatort" ebenfalls, reduziert Komparsen und stellt Handlungsabläufe um, "damit die Gesundheit aller am Dreh Beteiligten gewährleistet werden kann."

Titelfoto: dpa/Rolf Vennenbernd

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