Tsunamis, Wind und Feuer: Damit müssen Menschen rechnen

Weltweit - Brodelnde Erde, meterhohe Wellen, unsagbares Leid. Der nächste Tsunami kommt. Das ist leider sicher. Die Auswirkungen: dramatisch. Wissenschaftler sind verstärkt auf den Spuren der Ursachen dieser plötzlichen "Hafen-Wellen" ("Tsu"-"nami") - mit immer mehr Erfolg. ARTE zeigt vier beeindruckende Dokumentationen zum Thema: "Die vier Elemente - Leben im Rhythmus der Naturgesetze".

"Tsunami" - aus dem Japanischen für "Hafen-Wellen".
"Tsunami" - aus dem Japanischen für "Hafen-Wellen".  © ARTE F

Japanische Wissenschaftler sagen voraus, woher und wann die nächste Tsunami-Katastrophe für das Land kommen wird.

Düstere Prophezeiungen: Bereits im März 2018 wurde geschätzt, dass mit 80-prozentiger Wahrscheinlichkeit in den nächsten 30 Jahren ein riesiger Todes-Tsunami entstehen wird. 350.000 Tote wird es geben, und die Wirtschaft Japans wird für 20 Jahre die Auswirkungen dessen spüren.

Flutwellen erreichen auf dem Meer Geschwindigkeiten von 800 Kilometer pro Stunde, sie türmen sich in Küstennähe bis zu 35 Meter auf. Wir alle haben die Katastrophen nicht vergessen: Indonesien 2004 oder die im japanischen Fukushima im Jahr 2011 sowie der Tsunami September 2018 im indonesischen Palu.

Seither arbeiten Tsunami-Forscher unablässig an Frühwarnsystemen oder Sicherheitskonzepten für die Menschen.

Tsunamis - die tödlichsten Naturphänomene der Erde

Die freigesetzte Energie eines Tsunamis bringt Leid für viele Hunderttausend Menschen.
Die freigesetzte Energie eines Tsunamis bringt Leid für viele Hunderttausend Menschen.  © ARTE F

Tsunamis werden meist durch Seebeben oder Erdrutsche ausgelöst. Die freigesetzte Mega-Energie wird in riesiger Geschwindigkeit über Tausende Kilometer zu den Küsten geleitet. Und weil immer mehr Menschen in küstennahen Risikozonen leben, wird es immer höhere Opferzahlen geben.

Wie lässt sich ein Tsunami-Risiko in Zukunft abschätzen? Wie können sich Küstenbewohner besser vorbereiten und schützen?

Die todbringenden Flutwellen von Indonesien oder Japan 2011 erreichten eine Höhe von über 13 Metern. Das bedeutet kilometerweite Verwüstungen bis ins Landesinnere.

Jetzt sind Forscher in der Lage, besonders auch dank der unzähligen Videoaufnahmen vor Ort nachzuvollziehen, wie Tsunamis entstehen, welche "Wege" sie gehen.

Die Gewissheit besteht: "Dort, wo einmal ein Tsunami auftrat, wird es weitere geben." Und keine Region der Erde ist ausgenommen.

In der Doku "Tsunami – Gefahr aus der Tiefe" begleitet ein TV-Team von internationalen Experten, die nach den Ursachen der verheerenden Flutwelle vom 28. September 2018 im indonesischen Palu forschen. Anhand der Befragung von Tsunami-Überlebenden und mittels 3-D-Simulationen rekonstruieren die Wissenschaftler, wie sich Tsunamis in einem Gebiet ausbreiten und welche physikalischen Kräfte wirken", heißt es von Senderseite.

Entstanden ist ein sehr interessanter, auch emotionaler Film, der niemanden kaltlässt. Nächste Ausstrahlung: Sonntag (26. April) 13.55 Uhr. Am Donnerstag (23. April) läuft der "Vulkan"-Teil um 9.35 Uhr, "Eis und Feuer" dann ab 11 Uhr, und der "Wind" kommt einen Tag zuvor (22. April) ab 8 Uhr auf ARTE - und natürlich in der Mediathek.

Titelfoto: ARTE F

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