Kaum Werbung und kaum Fans: Das war das Beste beim "Club der guten Laune"

Köln/Berlin - Es geht bergab. Das heißt, auf dem kleinen Hügel, auf dem "Der Club der guten Laune" gestartet war, ist kaum noch Quoten-Luft nach unten. Das Gute daran? Gerade mal zwei Werbeblöckchen lockerten das "langweiligste Trash-Format ever" auf.

Stell' Dir vor, es läuft eine Trash-Sendung, und kaum einer sieht's! Gibt's nicht? Doch - bei SAT.1.
Stell' Dir vor, es läuft eine Trash-Sendung, und kaum einer sieht's! Gibt's nicht? Doch - bei SAT.1.  © Sat.1

Zwischen Windelwerbung und Waschmittel verpulverte am Mittwochabend der Berliner Bällchensender seine "groß angekündigte" gute Laune.

Vergangene Woche bereits wich der "Gute-Laune-Club" einer öden "111 beste Dingse"-Sendung, sicher geschuldet dem spannenden Fußballabend rund um Frankfurt und die Glasgow Rangers in der Europa League.

In der Hoffnung, dass Produzent "Endemol" vielleicht doch noch Hand an den Schnitt legt und ein wenig Club-Beef reinschneidet, haben dennoch einige Fans eingeschaltet - einige trifft es: 600.000, um genau zu sein - noch mal 100.000 weniger als in Folge 2!

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Das ergab einen Marktanteil von mickrigen 2,5 Prozent - und damit ist das Prädikat "absolute Bedeutungslosigkeit" erreicht. Keine andere SAT.1-Sendung brachte es am gestrigen Mittwoch auf dieses Quoten-Limbo!

Peinlich: Kaum einer hat den SAT.1-"Club der guten Laune" gesehen...

Dass selbst Cora Schumachers (45) Tränen den SAT.1-Quoten nicht helfen... - man glaubt es kaum.
Dass selbst Cora Schumachers (45) Tränen den SAT.1-Quoten nicht helfen... - man glaubt es kaum.  © Sat.1

Selbst die hochprozentigen Offenbarungen im "Paradies" von Jenny Elvers (50) lockten kaum Zuschauer vor die SAT.1-Röhre.

In der 3. Folge "Club der guten Laune" erzählte Elvers über ihre überwundene Alkoholsucht. Hinsichtlich ihrer Negativ-Schlagzeilen fühlte sie sich zu Marc Terenzi (43) hingezogen, der selbiges durchlebte. Und dann war da noch eine eifersüchtige Cora Schumacher (45)... Einer konnte sich wirklich freuen: Lorenz Büffel (42) - er ist raus!

Und, na klar, es gab ebenso sinnlose Spielchen, sinnlose Unterhaltungen, sinnlose Geschichten, sinnlose Absprachen. Kurz: eine sinnlose Sendung. All das wollte kaum einer sehen. (Alles Weitere über Folge Nummer 3 lest Ihr hier.)

Lorenz Büffel (42) kann sich freuen - er ist raus!
Lorenz Büffel (42) kann sich freuen - er ist raus!  © Sat.1

Wer Sinn im Trash-Himmel suchte, war bei RTLzwei und dem "Kampf der Reality-Stars" in der Tat besser bedient. Allerdings: Den "Kampf der Realitystars" haben sich 0,83 Millionen Zuschauer reingezogen (hier lag der Marktanteil für RTLzwei recht ordentlich bei 3,5 Prozent). Dafür gab's dann aber auch mehr Werbung zu überstehen...

Titelfoto: Sat.1

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