"Käpt'ns Dinner": Schauspieler Peter Heinrich Brix war ein echter Spätstarter

Hamburg - Er ist ein wahrer Spätstarter! Erst mit Mitte 30 suchte Peter Heinrich Brix (66) sein Glück als Schauspieler.

Peter Heinrich Brix (66) ist ein bekannter deutscher Schauspieler, z.B. aus dem "Großstadtrevier".
Peter Heinrich Brix (66) ist ein bekannter deutscher Schauspieler, z.B. aus dem "Großstadtrevier".  © NDR/Telemichel/Jan Vogt

Durch zwei Rollen ist er besonders bekannt geworden.

Am Freitagabend ist der gebürtige Flensburger in der NDR-Show "Käpt'ns Dinner" zu Gast. Moderator Michel Abdollahi (40) empfängt den 66-Jährigen in gewohnt intimer Atmosphäre.

In dem ausrangierten U-Boot im Hamburger Hafen wird es eng, intensiv und persönlich.

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Brix startete seine Karriere während seiner Freizeit auf einer semiprofessionellen niederdeutschen Bühne. Zuvor hatte er allerdings noch den Hof seiner Eltern übernommen.

Dort mistete er den Schweinestall aus und war "nicht unglücklich", als viele seiner späteren Schauspiel-Kollegen schon längst Stars waren.

Im Alter von 34 Jahren folgte der entscheidende Schritt. Brix entschloss sich, den Hof hinter sich zu lassen und ging nach Hamburg, um Schauspieler zu werden.

"Da haben mich alle für verrückt erklärt und das auch noch begründet", erinnert er sich. Mittlerweile ist er nicht nur ein Star der legendären NDR-Serien "Großstadtrevier" und "Neues aus Büttenwarder", wo er an der Seite des 2019 verstorbenen Jan Fedder (†64) spielte, sondern auch in ARD-Formaten wie "Pfarrer Braun".

Peter Heinrich Brix verleiht Schlümpfen und Baywatch-Rettern seine Stimme

Im Gespräch mit Moderator Abdollahi spricht der 66-jährige Schauspieler über seine Rollen als Polizist vom Dienst, wie man eigentlich Schlumpf-Gruppen und Baywatch-Schwimmer synchronisiert sowie über Agrar- und Bundespolitik.

Wobei der Norddeutsche hier eine eindeutige Meinung hat: "Wichtig ist, dass du wählst. Und wichtig ist, dass du dich dafür interessierst, weil das ist die Welt, in der wir leben. Und wenn ich weiß, dass soundsoviel Leute nicht zur Wahl gehen, weil sie den A … nicht aus dem Sofa rauskriegen und andere Leute dafür unter Lebensgefahr auf die Straße gehen, dass sie wählen dürfen, das finde ich unerträglich!"

Zu sehen ist das ganze Gespräch in der Nacht von Freitag auf Samstag um 0.45 Uhr im NDR Fernsehen.

Titelfoto: NDR/Telemichel/Jan Vogt

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