"Wer stiehlt mir die Show?" Joko verteidigt erneut und offenbart verrückte Story

München - Das war richtig knapp! Joko Winterscheidt (42) hat seine Moderationsrechte bei "Wer stiehlt mir die Show?" auf ProSieben verteidigt. Zum ersten Mal überhaupt hätte sogar beinahe ein Zuschauer nächste Woche das Sagen gehabt.

Joko Winterscheidt (42, r.) darf sich freuen! Er hat seine Moderationsrechte bei "Wer stiehlt mir die Show?" auf ProSieben erneut verteidigt.
Joko Winterscheidt (42, r.) darf sich freuen! Er hat seine Moderationsrechte bei "Wer stiehlt mir die Show?" auf ProSieben erneut verteidigt.  © ProSieben/Claudius Pflug

Die zweite Folge der Staffel am Dienstagabend hatte es in sich, was ganz besonders an Wildcard-Gewinner Simon (29) lag. Der Schauspieler aus Frankfurt konnte sich gegen Bastian Pastewka (49), Tedros Teclebrhan (37) und letztlich Shirin David (26) behaupten, forderte im Finale Winterscheidt.

Zuvor hatte David in der ersten Runde den mit Abstand besten Start der Kandidaten. Die Rapperin zog davon, während es für Pastewka überschaubar lief. Nachdem es der überaus beliebte Comedian, der schon oft mit seinem Wissen glänzen konnte, in der letzten Woche noch in die finale Runde der Show geschafft hatte, musste er diesmal bereits nach der ersten Gewinnstufe die Segel streichen.

Im bekannten Quiz-Modus - bestehend aus neun Kategorien und den üblichen drei Gewinnstufen - schlug sich Simon im weiteren Verlauf des Abends stetig besser. Der selbstsichere 29-Jährige, der im Vorfeld im Gespräch mit Produzent Jakob Lundt (35) vollmundig angekündigt hatte, die Show im Falle eines Sieges "nicht mehr abgeben" zu wollen, ließ Taten folgen und überzeugte vor den TV-Kameras.

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Ganz anders sah es bei Teclebrhan aus, der in Vorwoche schon nicht sonderlich hatte überzeugen können. Dieser konnte nicht mehr mithalten, hatte nach Runde zwei die wenigsten Punkte auf dem Konto und war somit ebenfalls vorzeitig ausgeschieden.

In der Folge entwickelte sich zwischen Simon und David ein knappes Duell, welches der Wildcard-Kandidat schließlich für sich verbuchte. Somit war er auf dem besten Weg, etwas zu schaffen, das zuvor keinem Zuschauer vergönnt war.

"Wer stiehlt mir die Show": Simon marschiert, aber unterliegt Joko Winterscheidt im Finale der Sendung

Wildcard-Gewinner Simon (29, r.) erwischte einen nahezu perfekten Abend, erst im Finale musste er sich Joko Winterscheidt (42) geschlagen geben.
Wildcard-Gewinner Simon (29, r.) erwischte einen nahezu perfekten Abend, erst im Finale musste er sich Joko Winterscheidt (42) geschlagen geben.  © ProSieben/Claudius Pflug

Als erster Wildcard-Gewinner überhaupt stand er im Finale gegen Winterscheidt - und schlug sich auch weiterhin gut. Es entwickelte sich ein sehr umkämpfter Schlagabtausch der Kontrahenten, der einmal mehr von Katrin Bauerfeind (39) moderiert wurde. Am Ende verzockte sich Simon dann doch, weshalb Winterscheidt auch am nächsten Dienstag bei seinem Format die Moderationsrechte innehat.

Die inoffizielle Sonderkategorie für die wohl kurioseste Geschichte des Abends hatte sich Winterscheidt bereits vor dem Finale gesichert.

Ein Song, den die Kandidaten im Zuge eines Spiels erraten mussten, war "Griechischer Wein" von Udo Jürgens (†80). Nachdem Teclebrhan ein weiteres Mal die Nerven aller strapaziert und Simon letztlich die richtige Antwort geliefert hatte, wurde es lustig.

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"Ich habe eine private Geschichte, habt ihr kurz Zeit?", holte der 42-Jährige mit einem Grinsen im Gesicht aus und schilderte, dass er in Düsseldorf mal in einer Bar namens "Tino's" gewesen sei. Was unspektakulär begann, entwickelte sich prächtig.

"Eine wunderschöne, richtig alte, gediegene, tolle Bar mit tiefen Ledersesseln und tollen Getränken. Die Kellner kommen mit einem Tablett und weißen Handschuhen", schwärmte der ProSieben-Moderator. Den ganzen Abend sei Udo Jürgens gelaufen. "Irgendwann haben wir zum Kellner gesagt: 'Ist es wohl möglich, dass irgendetwas anderes gespielt wird als Udo Jürgens?'"

Die Antwort des Kellners? "Gehen Sie bitte zum Klavier und sagen Sie es ihm selber!" Schuld war laut Winterscheidt der Alkohol. "Wir haben es nicht gecheckt, weil wir einfach viel zu betrunken gewesen sind", lautete seine Erklärung zur verrückten Geschichte. "Er saß wirklich am Flügel und hat den ganzen Abend selber gespielt. Es war unfassbar!"

Titelfoto: ProSieben/Claudius Pflug

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