Wer stiehlt mir die Show? Pastewka begeistert Zuschauer, Shirin David strahlende Siegerin

München - Alles anders bei Folge vier. Erstmals in der zweiten Staffel musste Joko Winterscheidt (42) als Kandidat in seiner eigenen Sendung "Wer stiehlt mir die Show" Platz nehmen. Doch das war nicht das eigentliche Highlight.

"Hallo? Ja? Joko Winterscheidt? Ja, der is'n A****loch. Tschüss." Die Moderation der Show war durch Bastian Pastewka (49) völlig anders, als je zuvor.
"Hallo? Ja? Joko Winterscheidt? Ja, der is'n A****loch. Tschüss." Die Moderation der Show war durch Bastian Pastewka (49) völlig anders, als je zuvor.  © ProSieben / Max Beutler

"Ich glaube, es wird schwieriger als sonst", hatte Shirin David (26) bereits ein ganz mieses Gefühl. Sie sah Joko als großen Gegner. Anfangs.

Denn die Moderation sollte letzten Endes alles auf den Kopf stellen. Bastian Pastewka (49) führte als Sieger der Vorwoche derart irrwitzig durch die Sendung, als wolle er sich direkt um die "Medien-KuH des Jahres" bewerben.

Die sozialen Netzwerke überschlugen sich förmlich mit Lob für den 49-Jährigen - und etliche User forderten eine eigene Show für den TV-Profi, dessen Name es während der Sendung auf Platz 1 in den Twitter-Trends schaffte.

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Seine Kandidaten brauchten also in dieser Woche nicht nur wegen Tedros "Teddy" Teclebrhans (37) kreativen Antworten gut trainierte Lachmuskeln. Zu ihnen gesellte sich noch Wildcard-Kandidatin Laura (30), die einer asiatischen Legende folgend schon 1000 Papierkraniche bastelte - allein in der Corona-Zeit.

Nach der ersten Runde teilten sich Shirin David und Joko Winterscheidt knapp die Führung, die Sängerin konnte sich jedoch bereits eine Runde später in Führung buzzern und die erste Münze für das mögliche Finale sichern.

Teddy Teclebrhan hingegen musste gegen die punktgleiche Wildcard-Kandidatin Laura - liebevoll "Lauro" genannt - ins Stechen. Und verlor.

Teddy Teclebrhan will die Sendung nicht verlassen

Dem Chef fehlte der Durchblick: Show-Erfinder Joko Winterscheidt (42) schaffte es nicht ins Finale.
Dem Chef fehlte der Durchblick: Show-Erfinder Joko Winterscheidt (42) schaffte es nicht ins Finale.  © ProSieben / Max Beutler

"Es ist wahnsinn, wie gut ihr seid. So gut seid ihr in den anderen Shows nicht", lobte Bastian Pastewka seine Kandidaten, die zwischenzeitig sogar punktgleich waren.

Kurzzeitig meldete sich auch Teclebrhan zurück. Mehrmals.

Was für weitere Lacher und "Ratschläge" sorgte - und doch irgendwie Joko die Führung einbrachte, der sich damit seine erste Münze sichern durfte.

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Immerhin konnte Teddy daraufhin Wildcard-Laura dann nach ihrer Niederlage aus der Sendung begleiten.

Mit vier Punkten Rückstand musste David schließlich gegen Winterscheidt in der letzten Runde antreten, und konnte im Lückentext einen Gleichstand rausholen.

Es musste also eine Stichfrage her. Wie hoch das TV-Studio, in dem sie standen, schließlich war (1416 Zentimeter), konnte die 26-Jährige besser schätzen.

"Ein ganz großes Lob, Bastian", verabschiedete sich Show-Erfinder Joko, während ihm Pastewka seinen obligatorischen Verlierer-Blumenstrauß mit dem Fuß zukickte. "Es war wunder-wunderschön."

Shirin David hoffte, ihre Chance nutzen zu können - und tat es

Kandidatin Shirin David (26) kämpfte sich gegen Bastian Pastewka (49) ins Finale um die kommende Show.
Kandidatin Shirin David (26) kämpfte sich gegen Bastian Pastewka (49) ins Finale um die kommende Show.  © ProSieben / Max Beutler

Und so standen sich im Kampf um die nächste Show zwei eigentliche Kandidaten der Sendung gegenüber.

Es war also wieder an der Zeit für die Journalistin Katrin Bauerfeind (39), die wie gewohnt als oberste Richterin im Finale durch die Sendung führte.

"Ich war halt noch nie so nah dran", ließ Shirin David ihre Nervosität offen zu und hoffte inständig, diese Chance auch nutzen zu können.

Doch ihr Kontrahent war eben niemand geringeres als Schauspieler, Show-Talent und das vielleicht beste Pokerface der Staffel, Bastian Pastewka.

Mit viel Wissen und etwas Glück konnte sie ihren Kontrahenten allerdings im Spiel um den Thron schlagen - und moderiert in der kommenden Woche die Sendung.

"Yes", klatsche Pastewka sich mit fast schon väterlichem Stolz in die Hände, bevor er seine "Erbin" umarmte und seine Show mit einer ZDF-Moderationskarte in der Hand in Dieter-Thomas-Heck-Manier beendete.

Titelfoto: ProSieben / Max Beutler

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