"Wer wird Millionär"-Kandidatin steht bei 50-Euro-Frage auf dem Schlauch, Jauch muss eingreifen

Köln - Für Annemarie Strubel wurde der ersehnte Platz auf dem "heißen Stuhl" bei "Wer wird Millionär" bereits bei der allerersten Frage zum Folter-Sitz! Die Kandidatin durchlebte am Montagabend, wovor es wohl jedem Teilnehmer graut.

Annemarie Strubel wäre am Montagabend bei "Wer wird Millionär" beinahe bereits bei der ersten Frage gescheitert. Günther Jauch (65) diktierte die Lösung schließlich vor.
Annemarie Strubel wäre am Montagabend bei "Wer wird Millionär" beinahe bereits bei der ersten Frage gescheitert. Günther Jauch (65) diktierte die Lösung schließlich vor.  © TVNOW / Stefan Gregorowius

Doch von Anfang an, denn zunächst ahnte die Münchenerin noch nicht, was da gleich zu Beginn der Quiz-Show auf sie zukommen würde.

Souverän nahm Frau Strubel gegenüber Moderator Günther Jauch (65) Platz, als dieser nach dem obligatorischen Geplänkel zu Wohnort und Beruf die erste Frage stellte: "'Werfen' steht in einer alphabetischen Liste von Verben ...?".

Als Antwortmöglichkeiten standen der Charisma-Trainerin A: aben "teuer", B: ri "siko", C: unter "fangen" oder D: expe "riment" zur Auswahl.

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Wo viele nach einer kurzen Bedenkzeit wahrscheinlich rasch die einzige, sinnvolle Möglichkeit - nämlich C: unter "fangen" - erkannten, kam die Münchnerin ins Straucheln!

"Ich verstehe die Frage nicht", erklärte sie Jauch mit leicht entsetztem Gesichtsausdruck. "Ja, weil sie die Frage nicht richtig gelesen haben", versucht der sie zunächst zu beruhigen.

Frau Strubel lachte nervös und starrte die Antwortmöglichkeiten an, als wollte sie diese beschwören. "Das ist nicht wahr."

Jauch erkannte die Hilflosigkeit seiner Kandidatin und mimte kurzerhand den Grundschullehrer: "Wir gehen wieder zurück in die erste Klasse", erklärte er und wies die Brillen-Trägerin an, jede Antwort einzeln und laut vorzulesen.

Moderator Günther Jauch verrät seiner Kandidatin die richtige Antwort

Nachdem Kandidatin Annemarie Strubel bei "Wer wird Millionär" einen holprigen Start hingelegt hatte, sicherte sie sich am Ende 16.000 Euro.
Nachdem Kandidatin Annemarie Strubel bei "Wer wird Millionär" einen holprigen Start hingelegt hatte, sicherte sie sich am Ende 16.000 Euro.  © TVNOW / Stefan Gregorowius

Die gut gemeinte Hilfestellung brachte Frau Strubel jedoch erst Recht aus dem Konzept. "Also, Abenteuer fängt mit 'T' an", erklärte sie verwirrt, während Jauch kurzzeitig drein blickte, als hätte seine Kandidatin den Verstand verloren.

"Ich nehme bei der 50-Euro-Frage den Publikumsjoker", verkündete die Charisma-Trainerin schließlich. Doch Jauch intervenierte heftig: "Nein, den nehmen sie nicht! Sie lesen jetzt laut die Frage vor!", befahl der Moderator mit erhobenem Zeigefinger.

Nach einer wilden Diskussion um den Einsatz des wertvollen Publikumsjokers, machte Jauch seiner Kandidatin schließlich ein Angebot, das die nicht ausschlagen konnte:

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"So, passen Sie auf: Ich schenke Ihnen hier die richtige Antwort, aber ab jetzt haben Sie von mir nichts mehr zu erwarten!"

Die Münchnerin willigte erleichtert ein und nachdem der Quiz-Master die richtige Kombination laut vorgelesen hatte, dämmerte es ihr.

Ihre Bitte, die 50-Euro-Frage herauszuschneiden, lehnte Jauch ab und versprach: "Bei der 100-Euro-Frage wird's doppelt so schwer, so viel kann ich sagen".

Nach dem schlechten Start lief es für Frau Strubel dann deutlich besser. Am Ende sicherte sie sich zwar nicht die Millionen, aber immerhin satte 16.000 Euro.

Titelfoto: TVNOW / Stefan Gregorowius

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