"Wir müssen reden!" Katarina Witt: "Wir baden das Missmanagement unserer Politik aus"

Berlin - Dienstagabend im rbb hieß es "Wir müssen reden". Mit dabei Katarina Witt (55). Sie findet deutliche Worte zur derzeitigen Regierungsarbeit.

Katarina Witt (55) im Talk "Wir müssen reden" vom rbb.
Katarina Witt (55) im Talk "Wir müssen reden" vom rbb.  © rbb

Ein Jahr der Pandemie hinterlässt Spuren - sowohl im Privaten wie auch in der Wirtschaft - besonders aber in der "Anerkennung" der Regierungsarbeit.

Immer lauter werden Rufe nach der Abberufung von Gesundheitsminister Jens Spahn (40, CDU) aufgrund seines Missmanagements.

Auch die Wahlen in Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg vom vorigen Wochenende können als Indiz herhalten mit den schwindenden Werten für die bundesweite CDU - eine geringere Akzeptanz der Bundes-Regierung aufgrund der "Masken-Affären" und des Impf-Desasters ist erkennbar.

In der rbb-Talk-Sendung "Wir müssen reden" ging's um die zum Teil umstrittenen Maßnahmen im Rahmen der Pandemie-Bekämpfung - "Kneipe zu, Laden leer, Frust groß - und: Droht schon der nächste Lockdown?" - so das Thema, über das die Moderatoren Britta Nothnagel und Andreas Rausch diskutierten.

Zu Gast war unter anderem Olympiasiegerin Katarina Witt. Sie war Anfang Februar bereits mit ihrer "Wut" auf Facebook an die Öffentlichkeit gegangen (TAG24 berichtete).

Im Talk fand sie erneut deutliche Worte.

Von wegen "Wir schaffen das"...

Katarina Witt (55) versteht sich nicht als "Corona-Verleugnerin", hat aber Probleme mit den Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie.
Katarina Witt (55) versteht sich nicht als "Corona-Verleugnerin", hat aber Probleme mit den Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie.  © Hendrik Schmidt/dpa-Zentralbild/ZB

Witt stellte klar: "Wir sitzen in einem Boot" sei einfach "nicht der Fall". So beklagt die Unternehmerin, die Betreiberin eines Fitnessstudios in Potsdam ist, fehlende Öffnungsperspektiven.

Die Eiskunstlauf-Olympiasiegerin will aber nicht nur für die Branche der Sport- und Fitnessstudios sprechen.

Sie möchte stellvertretend für viele Wirtschaftsbereiche auf die Ungleichbehandlung hinweisen: "Sie haben Unternehmer, Sie haben Branchen, die verdienen seit zwölf Monaten kein Geld, haben Kosten und die Hilfen, die kommen einfach nicht. Und baden tatsächlich das Missmanagement unserer Politik aus."

Laut Witt sei man von dem Gefühl "Wir schaffen das" weit entfernt.

TV-Tipp: Die Sendung vom rbb findest Du >> hier in der Mediathek.

Titelfoto: rbb

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