ZDF erneut in der Kritik: "Infos bekomme ich überall, wozu also zahlen?"

Mainz - Und wieder muss das ZDF mit einem Nörgler umgehen. Gibt es genug alternative Informations-Angebote?

"Warum soll ich solidarisch zahlen?" Das ZDF antwortete Christian.
"Warum soll ich solidarisch zahlen?" Das ZDF antwortete Christian.  © Facebook/ZDF

Diesmal ist es Christian J., der auf Facebook beim ZDF schreibt: "Warum soll ich solidarisch zahlen, wenn sich jeder aus anderen Quellen genau so gut informieren kann? Das Argument hinkt doch gewaltig."

Ihm antwortete der Sender: "Natürlich gibt es auch viele andere gute Informationsquellen. Das Problem ist eher, dass wir es heute vor allem im Netz mit einer regelrechten Informationsflut zu tun haben."

Es sei dadurch "immer schwerer zu beurteilen, was verlässlich ist und wo Lügen oder Unwahrheiten verbreitet werden".

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Beim ZDF könne sich das Publikum darauf verlassen, "dass sachlich und ausgewogen berichtet wird".

ZDF bietet Extra-Seite für Korrekturen

Nicht nur für Informations-Sendungen ist die Rundfunkgebühr (18,36 Euro) wichtig - Kultur, Serien und Filme sind ebenso Bestandteil des Senders.
Nicht nur für Informations-Sendungen ist die Rundfunkgebühr (18,36 Euro) wichtig - Kultur, Serien und Filme sind ebenso Bestandteil des Senders.  © Fernando Gutierrez-Juarez/dpa/ZDF/PR

Informationen werden demnach beim ZDF von gut ausgebildeten Redakteuren und Redakteurinnen gründlich geprüft, bevor sie veröffentlicht würden.

Die Zwei-Quellen-Regel finde beim Zweiten grundsätzlich statt: "So muss es etwa immer mindestens zwei unabhängige Quellen geben, bevor eine Information verbreitet wird."

Wichtige Nachrichten werden zusätzlich mit Hintergrund-Informationen erklärt und eingeordnet.

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"Wir haben KorrespondentInnen und ReporterInnen überall in Deutschland und in vielen anderen Ländern. Die kennen sich dort aus und können Ereignisse aus der Nähe beurteilen."

Das schließe natürlich nicht aus, dass Fehler passieren. Wenn das geschieht, dann werde dies vom Sender korrigiert. Dafür hat das ZDF eine extra Seite eingerichtet, die Ihr >> hier findet.

Das ZDF muss sich übrigens regelmäßig mit Kritik der User auseinandersetzen. Mal geht es um Markus Lanz (53), der in seiner Sendung niemanden aussprechen lasse, mal scheinen die Gebühren (früher "GEZ", derzeit 18,36 Euro pro Haushalt, ausgenommen sozial-schwache Bürger) zu hoch "für angeblich zu viele Sportsendungen". Jüngst war die "Senderflut" bei den Öffentlich-Rechtlichen Thema (TAG24 berichtete) oder um "zahlreiche Wiederholungen" im ÖR.

Titelfoto: Fernando Gutierrez-Juarez/dpa/ZDF/PR

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