"Frontal 21" im ZDF wird es nicht mehr wie gewohnt geben!

Mainz - Da kommt nicht "nur" ein neues Studio-Design, wie es sich die ZDF-"heute-nachrichten" oder der "Sachsenspiegel" vom MDR gegönnt haben, um "digitaler" zu sein - das wird eine "neue Art" des Sendens. "Frontal 21" wird "frontal".

Moderatorin Ilka Brecht (55) verspricht: "Unser journalistischer Kern bleibt natürlich unverändert."
Moderatorin Ilka Brecht (55) verspricht: "Unser journalistischer Kern bleibt natürlich unverändert."  © ZDF/Frontal 21/Jens Koch

Aber nicht nur die 21 wird eliminiert, stattdessen kommen zum linearen Angebot weitere hinzu. Das verspricht das ZDF.

"In neuem Design und ohne die 21 ist 'frontal' am Dienstag (20. Juli 2021) ab 21 Uhr im ZDF wieder auf Sendung", so der Sender.

Auch nach 20 Jahren "Frontal 21" werden die Themen im investigativen ZDF-Politmagazin weiter "frontal" angegangen.

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Aber: ohne die 21, die in der linearen Welt auf die Sendezeit und das neue Jahrhundert gleichermaßen aufmerksam gemacht hat, zeige ab sofort "frontal", dass diese Magazin-Marke längst mehr als "nur ein lineares Programmangebot" habe.

Die Fokussierung auf das Wesentliche präge das neue Design.

Die "21" im Namen fliegt, neue Angebote kommen

Das investigative ZDF-Magazin "Frontal 21" wird weiterhin von Ilka Brecht (55) moderiert. Die "21" gibt's nicht mehr ab dem heutigen Dienstag.
Das investigative ZDF-Magazin "Frontal 21" wird weiterhin von Ilka Brecht (55) moderiert. Die "21" gibt's nicht mehr ab dem heutigen Dienstag.  © ZDF/Frontal 21

"Wir präsentieren unsere Themen inzwischen auf diversen Plattformen – vom Online-Artikel auf der ZDFheute bis zur Doku in der ZDFmediathek – es ist längst nicht mehr nur ein lineares Magazin", erklärt "frontal"-Redaktionsleiterin Ilka Brecht (55) den Verzicht auf die "21" im bisherigen Namen.

Das neue Design des investigativen ZDF-Politmagazins sei nunmehr "klar, aufgeräumt und bildet einen starken, aber nie aufdringlichen Rahmen für eine Vielzahl von Beiträgen und oftmals komplexen Inhalten".

Der Laser als charakteristisches Designelement bleibt demnach erhalten. Er wurde allerdings weiterentwickelt und "wird zum Impulsgeber für alle Designelemente".

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Für das neue Erscheinungsbild von "frontal" gelte dabei "insgesamt": "Es fokussiert sich auf das Wesentliche", meint das ZDF zur optischen Erneuerung.

"Unser journalistischer Kern bleibt natürlich unverändert", so Brecht weiter. "Wir bieten weiterhin investigative Recherchen und relevante Themen aus der Lebenswelt der Zuschauerinnen und Zuschauer. Wir decken Missstände auf, die andere lieber verbergen wollen, und gehen die Themen 'frontal' an."

Heiße Themen, die die "frontal"-Redaktion in der Vergangenheit anging, waren uunter anderem: "Rechte Hetze durch AfD-Besuchergruppe in KZ", "Bei 'Frontal 21': Frauke Petry packt aus", "Corona-Tod eines Asylbewerbers", "Was wusste das Robert Koch-Institut bereits 2012?" oder "Deshalb löschte 'Frontal 21' das Video mit Virologe Wolfgang Wodarg", um nur einige der Themen zu nennen.

TV-Tipp: Am heutigen Dienstag sendet das ZDF "frontal" ab 21 Uhr. Allerdings: Die heutigen Themen sind offenbar noch "geheim", denn auf der ZDF-Homepage sind dazu keine Informationen zu finden (Stand 19. Juli, 23 Uhr).

Titelfoto: ZDF/Frontal 21/Jens Koch

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