So hilft die AOK PLUS, das Burnout-Risiko zu senken
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AOK PLUS – Familiäre Probleme, Überforderung am Arbeitsplatz, internationale Krisen: Viele Einflüsse können die menschliche Psyche belasten und das Wohlbefinden beeinträchtigen.
In der "Woche der seelischen Gesundheit" möchte die AOK PLUS das Augenmerk auf seelische Erkrankungen und ihre Auswirkungen legen.
Wie man mit psychischem Stress umgeht oder ihn gar nicht erst aufkommen lässt, weiß die Gesundheitskasse.
Anstieg der Burnout-Diagnosen durch hohes Risiko am Arbeitsplatz
Die Fehlzeiten wegen psychischer Erkrankungen sind bei den AOK PLUS-versicherten Beschäftigten in den letzten zehn Jahren stark angestiegen.
In Sachsen um rund 55 Prozent, in Thüringen um etwa 68 Prozent. Das zeigt eine aktuelle Analyse des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO).
Gleichzeitig verzeichnete der Report einen starken Anstieg der Burnout-Diagnosen. Während sich deren Zahl in Thüringen mehr als verdoppelte, nahm sie in Sachsen um rund 50 Prozent zu.
Die Ursachen für psychische Belastungen sind vielfältig.
Arbeitsdruck, ständige Erreichbarkeit, globale Unsicherheiten oder die Herausforderung, Beruf und Privatleben miteinander zu vereinbaren, können Betroffene belasten.
Zudem können Sorgen um die eigene wirtschaftliche Situation und Zukunftsängste eine Rolle spielen. Gleichzeitig werden psychische Erkrankungen heute offener angesprochen und häufiger erkannt als noch vor einigen Jahren.
Stressfaktoren frühzeitig erkennen
Mit dem kostenfreien Onlineprogramm "Stress im Griff" kann aktiv etwas für das psychische Wohlbefinden getan werden. Es hilft dabei, persönliche Stressauslöser und was Ihr dagegen tun könnt, zu erkennen.
Ein "Stress-Test" speziell für Berufstätige untersucht zudem die Ursachen für seelische Belastungen im Job und gibt konkrete Tipps.
Selbsthilfe bei Depressionen
Stress ist nicht gleich Stress. Wer sich oft niedergeschlagen und antriebslos fühlt, freudlos und ständig müde ist, könnte eine Depression haben.
Das Onlineprogramm moodgym bietet Hilfe zur Selbsthilfe. Die interaktive Anwendung unterstützt dabei, belastende Alltagssituationen zu erkennen und zu bewältigen.
Ziel ist das erlernte Umgehen mit depressiven oder ängstlichen Beschwerden sowie das Ersetzen negativer Denkmuster durch neue positive.
Übrigens: Die Wirksamkeit von moodgym ist wissenschaftlich bewiesen.
Doch ersetzt das Programm keine Behandlung durch Fachkräfte. Beschwerden also immer ärztlich abklären lassen.
Der Umgang mit jemandem, der an Depression leidet, stellt Angehörige, aber auch Kolleginnen und Kollegen oft vor Herausforderungen und kann einen an die Belastungsgrenze bringen.
Dabei könnt Ihr am besten helfen, wenn Ihr auch gut auf Euch selbst achtet. Hier setzt der Familiencoach Depression an.
Neben Informationen zur Krankheit zeigt das kostenfreie Online-Angebot auf, wie Betroffene unterstützt werden können.
Darüber hinaus hilft es Angehörigen, auf sich selbst zu achten, Alltagsprobleme besser zu bewältigen und die Beziehung zum Erkrankten zu stärken.
Kurze Texte, anschauliche Infografiken und Info-Clips vermitteln Wissen, geben Tipps und Hinweise, um die schwierige Situation zu bewältigen.
Auch Expertinnen und Experten kommen zu Wort. Spezielle Achtsamkeitsübungen ergänzen das Angebot.
Das Zauberwort ist Achtsamkeit
Bewegung, Achtsamkeit und gesunde Ernährung spielen eine wichtige Rolle für das Wohlbefinden und senken das Stresslevel.
Ob autogenes Training, Tai-Chi oder Yoga, die AOK PLUS bietet Gesundheitskurse bei zertifizierten Partnern in der Nähe.
Einige Kurse lassen sich auch zeitunabhängig und bequem online zu Hause wahrnehmen. Für AOK PLUS-Versicherte übernimmt die Gesundheitskasse die Kosten für zwei zertifizierte Kurse im Jahr.
Und da eine achtsame Lebensweise schon bei den Jüngsten die psychische Gesundheit fördert: Unter dem Motto "Gibt mal acht Henrietta" stehen Achtsamkeitsübungen für Kinder im Grundschulalter zur Verfügung.
Mehr Infos dazu, wie Ihr mit der AOK PLUS zur Ruhe kommt, findet Ihr hier.
Titelfoto: 123RF