Das hilft wirklich gegen Dauerkopfschmerzen

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AOK PLUS – Pochender Schmerz, Konzentrationsprobleme, Ausfälle in Schule, Ausbildung oder Studium: Immer mehr Menschen in Sachsen und Thüringen leiden unter Kopfschmerzen und Migräne.

Besonders alarmierend ist, dass junge Erwachsene überdurchschnittlich häufig betroffen sind.

Laut AOK PLUS wurde 2025 mehr als jeder zehnte Versicherte wegen Kopfschmerzen oder Migräne behandelt, bei den 18- bis 24-Jährigen sogar rund 20 Prozent.

Jetzt kommt alles, was Ihr dazu wissen müsst.

Wenn Kopfschmerzen den Alltag bestimmen

Immer mehr junge Erwachsene leiden regelmäßig unter starken Kopfschmerzen und Migräne
Immer mehr junge Erwachsene leiden regelmäßig unter starken Kopfschmerzen und Migräne  © 123RF

Kopfschmerzen gelten oft als vorübergehendes Problem. Für viele Betroffene gehören sie jedoch regelmäßig zum Alltag.

Gerade in jungen Jahren können die Beschwerden weitreichende Folgen haben. Fehlzeiten in Schule, Studium oder Ausbildung, eingeschränkte Freizeitaktivitäten und psychische Belastungen sind keine Seltenheit.

Thüringen vor Sachsen

Die Analyse zeigt zudem regionale Unterschiede. In Thüringen sind Kinder und Jugendliche häufiger betroffen als in Sachsen.

Während dort 22,1 Prozent der jungen Versicherten entsprechende Diagnosen erhielten, waren es in Sachsen 19,9 Prozent.

Auffällig ist außerdem, dass die Erkrankung in Thüringen über einen längeren Lebensabschnitt hinweg eine größere Rolle spielt.

Starke Kopfschmerzen und Migräne treffen weibliche Versicherte deutlich öfter als Männer.
Starke Kopfschmerzen und Migräne treffen weibliche Versicherte deutlich öfter als Männer.  © 123RF

Während sich der Anteil der Betroffenen in Sachsen bereits bis zum Alter von 50 bis 54 Jahren etwa halbiert, wird dieser Wert in Thüringen erst bei den 60- bis 69-Jährigen erreicht.

Frauen deutlich häufiger betroffen

Besonders häufig erhalten Frauen die Diagnose Kopfschmerz oder Migräne. Fast jede siebte weibliche Versicherte der AOK PLUS war im vergangenen Jahr betroffen. Bei Männern lag der Anteil dagegen nur etwa halb so hoch.

Noch größer fällt der Unterschied bei Migräne aus. Frauen bekommen diese Diagnose mehr als dreimal so häufig wie Männer.

Spezielles Programm für Kinder und Jugendliche

Das Dresdner Kinderkopfschmerzprogramm DreKiP unterstützt junge Betroffene im Umgang mit Beschwerden.
Das Dresdner Kinderkopfschmerzprogramm DreKiP unterstützt junge Betroffene im Umgang mit Beschwerden.  © 123RF

Um jungen Betroffenen frühzeitig zu helfen, hat die AOK PLUS gemeinsam mit der Kopfschmerzambulanz des Universitätsklinikums Carl Gustav Carus Dresden das Dresdner Kinder- und Jugendkopfschmerzprogramm (DreKiP) entwickelt.

Das Angebot richtet sich an Kinder und Jugendliche mit wiederkehrenden Kopfschmerzen.

Gemeinsam mit ihren Familien lernen sie, die Ursachen und Auslöser der Beschwerden besser zu verstehen und Strategien für den Umgang damit zu entwickeln.

Zu Beginn steht eine umfassende Analyse der Kopfschmerzen. Anschließend werden unter anderem Methoden des Stressmanagements, Entspannungstechniken und Bewegungseinheiten vermittelt.

>>> Mehr Infos zum Programm könnt Ihr hier nachlesen.

Prävention gewinnt an Bedeutung

Kostenfreie Gesundheitskurse und digitale Anwendungen auf Rezept stärken die Prävention im Alltag.
Kostenfreie Gesundheitskurse und digitale Anwendungen auf Rezept stärken die Prävention im Alltag.  © 123RF

Die Zahlen zeigen, dass Kopfschmerzen und Migräne längst keine Randerscheinung mehr sind.

Deshalb setzt die AOK PLUS neben speziellen Versorgungsangeboten auch auf Prävention.

Dazu gehören unter anderem zwei kostenfreie Gesundheitskurse pro Jahr sowie digitale Gesundheitsanwendungen auf Rezept.

Wer unter wiederkehrenden Kopfschmerzen leidet, sollte die Beschwerden nicht als Normalzustand akzeptieren.

Eine frühzeitige Abklärung und gezielte Unterstützung können helfen, die Lebensqualität nachhaltig zu verbessern.

Informiert Euch jetzt über passende Gesundheitskurse und Apps auf Rezept.

Titelfoto: 123RF