Warum Stress nachts den Schlaf raubt und das Herz belastet

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AOK PLUS – Wer schlecht schläft, merkt das meist sofort: Man ist müde, gereizt und weniger leistungsfähig.

Was viele nicht wissen, auch das Herz leidet langfristig unter dauerhaft gestörtem Schlaf.

Gemeinsam mit Prof. Dr. Axel Linke vom Herzzentrum Dresden zeigt die AOK PLUS, was dahintersteckt.

Warum Ruhe für Körper und Geist unverzichtbar sind, erfahrt Ihr jetzt.

So beeinflusst Stress den Schlaf

Anhaltender Stress und Sorgen können das Ein- und Durchschlafen erschweren.
Anhaltender Stress und Sorgen können das Ein- und Durchschlafen erschweren.  © AOK PLUS

"Sowohl zu wenig als auch zu viel Schlaf auf Dauer ist ungesund. Das Schlafoptimum liegt bei sieben bis acht Stunden", erklärt Prof. Dr. Axel Linke, Ärztlicher Direktor am Herzzentrum Dresden.

"Schlafmedikamente, Drogen und Alkohol, aber auch emotionaler Stress beeinflussen den Schlaf negativ. Wer aber nicht optimal schläft, erhöht das Risiko, Bluthochdruck zu entwickeln oder einen Herzinfarkt zu bekommen."

Berufliche Belastungen, Sorgen oder anhaltende Anspannung können das Ein- und Durchschlafen erschweren.

Gleichzeitig reagiert der Körper auch nachts auf Stress. Blutdruck und Herzfrequenz bleiben erhöht, die wichtige Erholungsphase wird gestört.

Zwischen Herz und Schlaf gibt's einen Zusammenhang

Wer unter Herzschwäche leidet, wacht nachts oft häufiger auf und fühlt sich morgens nicht ausgeruht.
Wer unter Herzschwäche leidet, wacht nachts oft häufiger auf und fühlt sich morgens nicht ausgeruht.  © 123RF

Umgekehrt können auch Herzerkrankungen den Schlaf beeinträchtigen.

Menschen mit Herzschwäche wachen beispielsweise häufiger nachts auf und fühlen sich am Morgen oft nicht ausreichend erholt.

"Dies liegt daran, dass im Tagesverlauf krankheitsbedingt in den Beinen abgelagerte Wasseransammlungen nachts in den Blutstrom rückübernommen werden. Die Niere scheidet diese Flüssigkeit dann nachts in die Blase aus und der Harndrang führt zum Aufwachen. Das stört den Schlaf massiv", erklärt Prof. Linke.

Der Arzt weiß, während die Zahl der Herzinfarkte hierzulande eher abnimmt, auch aufgrund der sinkenden Zahl von Rauchern, nehmen Herzschwäche und Herzrhythmusstörungen wie das Vorhofflimmern zu.

Was viele nicht wissen: Fast jeder Dritte entwickelt in seinem Leben Vorhofflimmern.
Was viele nicht wissen: Fast jeder Dritte entwickelt in seinem Leben Vorhofflimmern.  © Adobe Stock

Bei Letzterem bildet sich zu viel Bindegewebe zwischen den Herzmuskelzellen in der linken Herzvorkammer, die elektrischen Impulse werden gestört.

Etwa jeder dritte Mensch entwickelt während seines Lebens Vorhofflimmern.

Der Tipp des Experten: Das Risiko lässt sich mindern, indem Ihr Sport treibt, Euch gesund ernährt, wenig Alkohol trinkt, keine Drogen nehmt, nicht raucht und Übergewicht vermeidet.

Wer also frühzeitig auf seinen Lebensstil achtet, tut damit nicht nur dem Herzen etwas Gutes, sondern profitiert auch in vielen anderen Bereichen der Gesundheit davon.

Sport am Abend und spätes Essen? Lieber nicht!

Mit den Angeboten der AOK PLUS geht entspannter Schlaf und ein gesunder Lebensstil ganz einfach.
Mit den Angeboten der AOK PLUS geht entspannter Schlaf und ein gesunder Lebensstil ganz einfach.  © Adobe Stock

Auch wenn es verlockend klingt, sowohl Sport also auch Essen sollte vor dem Schlafengehen vermieden werden.

"Der Körper braucht nach dem Training eine Weile, um herunterzukommen", erklärt Prof. Linke.

Auch sollte man vor dem Schlafengehen nichts mehr essen.

"Die Energie verbraucht der Körper nicht mehr, er speichert sie in Form von Fett und man nimmt zu."

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Titelfoto: 123RF