Diese Familie wagt ein Experiment: Leben ohne Zucker

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Hannah Frey weiß, wie Du Dich auch ohne Zucker ernähren kannst.
Hannah Frey weiß, wie Du Dich auch ohne Zucker ernähren kannst.

Sachsen/Thüringen - Seit Ende Juni dreht sich bei der AOK PLUS alles um Zucker. Gemeinsam mit Zuckerfrei-Expertin und Bloggerin Hannah Frey starten wir in die erste Woche. Mit ihr haben wir über fiese Zuckerfallen, die Tricks der Industrie und Heißhungerattacken gesprochen.

Hallo Hannah, Du bist unsere Zuckerfrei-Expertin und hilfst diese Woche unserer AOK-Familie (Foto siehe unten) beim Experiment „Leben ohne Zucker“.

Was macht denn eigentlich Zucker mit unserem Körper?

Jeder Deutsche isst durchschnittlich 100 Gramm Zucker pro Tag – daraus resultieren unzählige Krankheiten und Gesundheitsprobleme. Denn Zucker enthält keine Vitamine oder Mineralstoffe, sättigt nicht, macht dafür krank und abhängig. Seine einzigen Vorteile: er schmeckt verdammt lecker und liefert schnelle Energie.

Was sind richtige Zuckerfallen in unserem Alltag?

Die größten Zuckerfallen sind meiner Meinung nach Fertigprodukte – hier ist vielen Menschen nicht bewusst, dass diese Unmengen an Zucker enthalten. Anfangs ist es deshalb ratsam, einmal zu überprüfen, in welchen Nahrungsmitteln, die man vorrätig hat und regelmäßig isst, Zucker enthalten ist.

Im Video verrät Hannah mit welchen Tricks die Lebensmittelindustrie arbeitet und was Ihr gegen Heißhungerattacken tun könnt:

Diese Familie wagt das Experiment "Leben ohne Zucker".
Diese Familie wagt das Experiment "Leben ohne Zucker".

Du verzichtest selbst weitgehend auf Zucker. Was war Dein Schlüsselerlebnis?

Ich habe meine Ernährung 2011 umgestellt. Damals befand ich mich mitten im Studium und habe mich recht ungesund ernährt: Viele Convenience Produkte, Fast Food, ungesundes Mensaessen und Süßigkeiten standen auf meinem Speiseplan.

Es musste schnell gehen, unkompliziert sein und gut schmecken. Dabei wurde bei uns zu Hause immer frisch gekocht und meine Eltern haben sehr auf eine gesunde Ernährung geachtet.

Als ich von Zuhause auszog habe ich aber – wie das so häufig ist – erst einmal alles ausprobiert, was es früher nicht gab. Die Rechnung bekam ich dann ziemlich schnell. Ich nahm zu, wurde träge und weniger leistungsfähig, war oft schlapp und fühlte mich einfach nicht mehr wohl in meiner Haut. Außerdem war ich regelrecht süchtig nach Zucker, ich aß jeden Tag Süßigkeiten.

Hinzu kam natürlich der „versteckte“, also nicht offensichtliche Zucker, der in vielen industriell hergestellten Nahrungsmitteln steckt. Davon wollte ich wegkommen und das war für mich der Anlass, den Zucker weitestgehend aus meiner Ernährung zu streichen.

Welche Veränderungen hast du durch den Zuckerverzicht an Dir selbst festgestellt?

Für mich war entscheidend, dass ich durch den Zuckerverzicht im Alltag viel leistungsfähiger und fitter bin. Außerdem ist meine Haut reiner geworden und ich habe ein paar Kilos verloren. Der Zuckerverzicht hat aber noch viele weitere positive Effekte: Der Geschmackssinn verändert sich und nach einiger Zeit schmeckt Süßes plötzlich viel intensiver.

Manchmal sogar so schlimm, dass man Essen, das man früher mal sehr gerne mochte, auf einmal gar nicht mehr essen kann, weil es viel zu süß ist. Damit verschwinden dann auch die Heißhungerattacken.

Wie kann man seine Ernährung mit weniger Zucker lecker und gesund gestalten?
Unsere süße Familie wird es gemeinsam mithilfe der Zuckerfrei-Expertin und Bloggerin Hannah Frey diese Woche ausprobieren. Bleibt dran!


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