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Thüringen – Der Krankenstand in Thüringen bei den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer ist gesunken – das zeigt eine aktuelle Analyse der AOK PLUS.
Welche Erkrankungen dabei besonders ins Gewicht fallen und wie Du gezielt vorbeugen kannst, erfährst Du hier.
Wir haben die Details.
Thüringen meldet Rückgang beim Krankenstand 2025
An einem Arbeitstag im Jahr 2025 fehlten in Thüringen im Schnitt 7,3 Prozent der Beschäftigten. Das sind 0,2 Prozent weniger als 2024.
Thüringen liegt damit über dem bundesweiten Durchschnitt aller AOK-Versicherten mit 6,4 Prozent.
Am höchsten war der Krankenstand im Kyffhäuserkreis (8,1 Prozent) sowie im Kreis Hildburghausen (8 Prozent). Am niedrigsten fiel er in Jena (6,5 Prozent) sowie in Erfurt, Greiz, Weimar und im Saale-Orla-Kreis (jeweils 7 Prozent) aus.
AOK PLUS-Vorstand Dr. Stefan Knupfer ordnet die Analyse ein: "Niemand wird freiwillig krank. Die elektronische Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung zeigt heute transparenter als früher, wie hoch die Belastungen im Arbeitsalltag sind. Entscheidend ist: Statt politischer Schuldzuweisungen brauchen wir einen klaren Blick auf die tatsächlichen Ursachen."
Außerdem: "Viele Unternehmen arbeiten bereits daran, gesunde Arbeitsbedingungen für ihre Beschäftigten zu schaffen. Unser gemeinsames Ziel muss sein, dass Menschen länger gesund leben und arbeiten können."
Mehr Kurzzeit-Krankschreibungen verzeichnet
Immer mehr Arbeitnehmer lassen sich nur kurz krankschreiben. Und meist reichen auch ein bis drei Tage Ruhe, um wieder vollständig fit zu werden.
Fast jede dritte Krankschreibung, nämlich genau 35,6 Prozent, gingen über diesen kurzen Zeitraum. Das hat auch Vorteile für die Arbeitgeber: Längere Ausfälle lassen sich so teilweise vermeiden.
Eine weitere Erkenntnis ist, dass Atemwegserkrankungen die Ursache auf Platz eins waren.
Nicht erst seit Corona gehören Atemwegserkrankungen zu den häufigsten Gründen für eine Krankschreibung. Bereits 2019 hat die AOK PLUS das in ihrer Analyse festgestellt.
Auch 2025 machten Infekte mit Schnupfen, Husten und Co. 27,1 Prozent der Krankschreibungen aus. Sie liegen damit weiterhin auf Platz 1. Es folgen Muskel- und Skeletterkrankungen mit 12,7 Prozent, Verdauungserkrankungen mit 7,8 Prozent sowie psychische Erkrankungen mit 5,4 Prozent.
Gesund im Alltag und auf Arbeit
Wer in seine Gesundheit investiert, kann mehr gesunde Jahre haben. Ein wichtiger Ansatzpunkt ist das sogenannte betriebliche Gesundheitsmanagement.
Die AOK PLUS hat im vergangenen Jahr zahlreiche Unternehmen dabei unterstützt, die Gesundheit ihrer Mitarbeitenden zu stärken – etwa durch eine bessere Arbeitsorganisation, ergonomische Arbeitsplätze, mehr Bewegung im Arbeitsalltag, Veränderungen in der Führungskultur oder Angebote zur Stärkung der psychischen Gesundheit.
Privat profitierst Du unter anderem von kostenfreien Gesundheitskursen, die zweimal pro Jahr in Anspruch genommen werden können. Egal ob mehr Bewegung im Alltag, gesündere Ernährung oder Stressbewältigung, auf der Homepage der AOK PLUS gibt's genau den Kurs, der zu Dir passt.
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