So viel Schönes gibt's vor der eigenen Haustür in Sachsen zu entdecken
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Borna – So nah, aber nie richtig dort gewesen? Borna liegt mitten im Leipziger Neuseenland und ist noch immer ein kleiner Geheimtipp für alle, die Sachsen entdecken wollen.
"So geht sächsisch." stellt die bisher unterschätzte Stadt eine Woche lang auf ihrer Website vor und stößt dabei auf besondere Orte, interessante Menschen und kuriose Geschichten.
Richtig cool: In diesem Jahr wird 775-jähriges Jubiläum gefeiert. Passend dazu wartet Ende August ein großes Festwochenende mit Live-Musik, DJs, Blaulichtmeile und großem Festumzug.
Wir verraten, warum sich ein Besuch in Borna jetzt lohnt.
"So geht sächsisch" präsentiert das Tor zum Leipziger Neuseenland: Borna
Warum wird Borna eigentlich als Zwiebelstadt bezeichnet? Und was macht die Stadt südlich von Leipzig sonst noch so besonders? Die Antwort darauf erfahrt Ihr bis Sonntag (23.8.) bei "So geht Sächsisch."
Eine Woche lang richtet sich der Blick nämlich auf das Tor zum Leipziger Neuseenland. Natur, Kultur und historische Spuren halten dabei so manche Überraschung bereit.
Auf der Website zeigen sieben Kurzfilme Borna von ganz unterschiedlichen Seiten. Mit dabei sind u. a.:
- ein eiszeitliches Mammut
- die Kleinstadtladies
- das Stadtmuseum
- die ungewöhnliche Reise der Emmauskirche
- die Natur am Bockwitzer See
- das Bornaer Zwiebellied
- u.v.m.
Das war aber noch nicht alles! Ende August feiert die Stadt ihr 775. Jubiläum und lädt zu einem abwechslungsreichen Festwochenende mit vielen coolen Highlights ein.
Und, schon Borna-Fan geworden? Im nächsten Abschnitt zeigen wir, warum sich ein genauerer Blick auf diesen Teil Sachsens lohnt.
Eine Zwiebel, eine Kirche auf Reisen und das Bornavirus
Der Name Borna geht tatsächlich auf eine Quelle zurück. Das mittelniederdeutsche "born" oder "borne" steht für Brunnen oder Quellwasser. 1251 wurde der Ort erstmals als Stadt erwähnt.
Das ist aber längst nicht die einzige kuriose Geschichte. Seit dem 16. Jahrhundert spielte der Zwiebelbau eine wichtige Rolle, sodass die Kreisstadt als "Zwibbel-Borne" bekannt wurde und es bis heute sogar einen Wettbewerb um die größte Zwiebel gibt.
Im 19. Jahrhundert prägte vor allem der Braunkohlebergbau die Region. Zusammen mit der Eisenbahn machte er den Ort zu einem wichtigen Wirtschaftsstandort. Die Folgen sind bis heute im Leipziger Neuseenland sichtbar.
Besonders eindrucksvoll zeigt sich dieser Wandel an der Emmauskirche. Weil Heuersdorf dem Tagebau weichen musste, wurde das rund 660 Tonnen schwere Gebäude 2007 nach Borna transportiert.
Auch in der Medizin taucht der Name auf. Eine rätselhafte Pferdekrankheit wurde als Borna-Krankheit bekannt. Das dazugehörige Virus trägt bis heute diesen Namen.
Festwoche zum 775. Stadtjubiläum
Borna blickt auf 775 Jahre Stadtgeschichte zurück und das soll gefeiert werden! Vom 27. bis 30. August lädt die Stadt zum großen Festwochenende mit einem bunten Programm für die ganze Familie ein.
Neben Konzerten, DJs und Live-Musik kommt auch die historische Seite nicht zu kurz. Sportliche Aktionen, Feuerwehrfahrzeuge aus nächster Nähe und eine große Parade sorgen zusätzlich für Abwechslung.
Freut Euch außerdem auf folgende Highlights:
- "Rock in Symphony" auf dem Volksplatz
- DJs und Live-Musik zum Feiern
- Florianstag mit Blaulichtmeile und Feuerwehr
- Jubiläums-City-Run über 7,75 Kilometer
- großen Festumzug durch die Innenstadt
- Inklusionsmeile
- Familienprogramme
- und viele weitere Attraktionen
Hier findet Ihr das komplette Programm.
Worauf wartet Ihr noch? Ein Ausflug nach Borna lässt sich bestens mit dem Jubiläumswochenende und einem Spaziergang durch den historischen Ortskern verbinden.
Borna in allen Facetten erleben
Alles Wichtige auf einen Blick
Was?
Oschatz-Woche bei "So geht Sächsisch."
Wann?
Von Montag (17.8.) bis Sonntag (23.8.)
Wo?
Online unter www.so-geht-saechsisch.de
Wir wünschen viel Spaß dabei, diesen besonderen Geheimtipp in Sachsen zu entdecken!
Titelfoto: Sächsische Staatskanzlei / Manuela Büttner