Deutschland liegt im Vermögensvergleich plötzlich auf dem letzten Platz
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Deutschland – Das Eigenheim ist abbezahlt, das Geld liegt sicher auf der Bank und der DAX eilt von Rekord zu Rekord. So sieht für viele das Gefühl von Wohlstand und Sicherheit aus.
Doch die wirtschaftliche Realität zeichnet ein völlig anderes Bild.
Ob Agrarflächen, DAX-Konzerne oder das eigene Sparguthaben: Ein überraschend großer Teil des Landes gehört längst nicht mehr den Bürgern.
Darüber sprechen wir diese Woche im Podcast "Unglaublich…" unter dem Titel: "Wem gehört Deutschland wirklich?".
Deutsche im EU-Vermögens-Vergleich weit hinten
Eine aktuelle Auswertung des UBS Global Wealth Reports bringt ein erstaunliches Ergebnis ans Licht: Im Vergleich der 30 reichsten Industrienationen belegen die deutschen Haushalte beim mittleren Nettovermögen (Median) den letzten Platz.
Selbst in Ländern wie Italien, Spanien oder Griechenland besitzt der durchschnittliche Bürger unterm Strich mehr Vermögen.
Der Grund dafür liegt vor allem in der niedrigen Wohneigentumsquote von unter 50 Prozent, der schwachen Aktienkultur und der extremen Vermögensungleichheit:
Deutschland als Wirtschaftsstandort ist zwar reich – aber die breite Masse der Bürger erwirtschaftet den Wohlstand primär als Mieter und Angestellte.
DAX in fremder Hand und der Ausverkauf der Fläche
Wer meint, mit dem DAX das Herz der heimischen Wirtschaft zu besitzen, täuscht sich. Denn über 50 Prozent aller Aktien der wichtigsten deutschen Konzerne gehören ausländischen Investoren – vor allem US-amerikanischen und britischen Fonds.
Selbst Rüstungsschmieden wie Rheinmetall oder Tech-Riesen wie SAP sind mehrheitlich in der Hand globaler Geldgeber.
Gleichzeitig findet auf den Feldern ein unbemerkter Ausverkauf statt: Über 60 Prozent der Agrarflächen gehören nicht mehr den aktiven Landwirten, sondern überregionalen Holdinggesellschaften und Investoren.
Die Illusion des Eigentums im digitalen Zeitalter
Über sogenannte Share Deals kaufen Großinvestoren ganze Firmenstrukturen auf und umgehen dabei komplett die deutsche Grunderwerbsteuer, während die Bodenpreise für heimische Bauern unbezahlbar werden.
Hinzu kommt der schleichende Wandel vom privaten Besitz hin zu Abos und Lizenzen. Gekaufte digitale Medien sind oft nur temporäre Nutzungsrechte, und im Netz zahlen wir täglich mit den eigenen Daten.
TAG24-Chefredakteur Robert Kuhne und Politikberater Peter Stawowy analysieren die Schleusen des Kapitaltransfers und hinterfragen, wo die Grenzen zwischen echter Souveränität, staatlichem Zugriffsrecht im Krisenfall verlaufen.
Neue Regeln für den Kapitalmarkt?
Am Ende stellt sich die drängende Frage: Wie kann sich eine Gesellschaft ihr Fundament zurückholen? Braucht es schärfere Regeln für Spekulationen mit Wohnraum und Ackerland und außerdem eine stärkere europäische Dateninfrastruktur?
Die Antworten darauf – von den echten Eigentumsverhältnissen unserer Infrastruktur bis hin zur Frage, wem unsere Lebenszeit im Zeitalter von Big Tech wirklich gehört – gibt's in der neuen Folge von "Unglaublich…".
Ab sofort überall verfügbar:
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Hier ist die aktuelle Folge des Unglaublich-Podcasts
"Unglaublich… Der Podcast" ist eine Produktion der TAG24 NEWS Deutschland GmbH.
In diesem Beitrag wurden KI-generiertes Symbolbilder verwendet. Inhalt redaktionell geprüft.
Titelfoto: TAG24