Diese tolle Burg in der Sächsischen Schweiz müsst Ihr kennen
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Hohnstein – Mitten in der Sächsischen Schweiz liegt die malerische Stadt Hohnstein. Seit über 800 Jahren bezaubert sie Menschen mit ihrer verträumten Lage, den historischen Mauern und verwinkelten Gassen.
"So geht sächsisch." wirft bis Sonntag (25.10.) einen neuen Blick auf den Lieblingsort.
Dabei geht's um spannende Fakten, den Hohnsteiner Kasper, Freiluftmaler, atemberaubende Natur und mehr.
Worauf Ihr Euch bei der digitalen Stadttour noch freuen könnt, zeigen wir jetzt.
"So geht sächsisch." stellt neuen Lieblingsort vor: Das schöne Hohnstein
Umgeben vom Grün der Wälder und von steilen Felsen thront die Burgstadt Hohnstein über dem Polenztal.
"So geht sächsisch." betrachtet das Juwel in der Sächsischen Schweiz von Montag (19.10.) bis Sonntag (25.10.) einmal aus einem anderen Winkel.
Lernt während der Hohnstein-Woche die reiche Historie der Stadt kennen, lasst Euch von einzigartigen Bildern beeindrucken und erlebt Geschichten von echten Menschen mit.
Teil der digitalen Reise sind u.a. Ortshistoriker und Archivar Rainer Schneider, der Kasper von Hohnstein, Bergsteigerlegende Bernd Arnold und Künstler Jochen Fiedler.
Einen kleinen Vorgeschmack gibt's schon jetzt.
Taucht in die bewegte Geschichte von Hohnstein ein
Vom wehrhaften Herrschaftssitz und Jagdschloss bis zu Amt, Gericht und Gefängnis hat die Burg Hohnstein in ihrer Geschichte schon viele Gesichter gehabt.
1933 begann ein dunkles Kapitel der Burg. Die Nationalsozialisten richteten hier ein Konzentrationslager ein. Heute ist die Burg ein Ort des Gedenkens und der Begegnung.
Spannendes geschieht auch im Untergrund. Die Stadt liegt nämlich direkt über der Lausitzer Überschiebung, einer bedeutenden Störungszone.
Hier wird deutlich, welche gewaltigen Kräfte unter der Erdoberfläche schlummern, und das ist an manchen Stellen sogar mit bloßem Auge zu sehen. Wer durch die Stadt schlendert, sollte an der Wartenbergstraße und an der Stadtkirche genau hinschauen.
Auch im Bereich Rennsport hat Hohnstein eine rasante Geschichte hinter sich. Der kurvenreiche Rundkurs, auf dem schon ab 1926 Bergrennen stattfanden, kann noch heute befahren werden.
Die bekannte Schwarzbachbahn fuhr 1951 zum letzten Mal. Heute dampft sie in Lohsdorf wieder über die historischen Gleise.
Persönlichkeiten, die Hohnstein prägten
Schon gewusst: In den 1920er-Jahren wurde die Burg Hohnstein zur damals größten Jugendherberge Deutschlands, geführt vom Sozialdemokraten Konrad Hahnewald. Seine Geschichte steht für die Blütezeit der Jugendburg sowie für den dramatischen Bruch, der folgte.
Hohnstein hat schon vor über 200 Jahren Kunstschaffenden den Kopf verdreht. Zu den wohl bekanntesten zählt Caspar David Friedrich, der hier die schönsten Landschaften skizzierte. Auch heute werden Burg und Landschaft verewigt, auf Staffelei, Zeichenblock oder dem Smartphone.
Nach dem verheerenden Stadtbrand von 1724 entwarf George Bähr, der Baumeister der Dresdner Frauenkirche, die neue Hohnsteiner Stadtkirche. Sie steht noch heute.
Was Hohnstein und Napoleon gemeinsam haben? Den Schanzberg! Dort errichteten Napoleons Truppen 1813 eine Befestigung, die sie bald wieder räumen mussten.
Max Jacob legte in den 1920er-Jahren auf der Burg den Grundstein für die Hohnsteiner Puppenspiele und machte den Ort zur Heimat des Kaspers.
Mehr erfahrt Ihr hier zur Hohnstein-Woche bei "So geht sächsisch."
Lasst Euch von der Schönheit des Ortes begeistern
Das Wichtigste zur Aktionswoche von "So geht sächsisch."
Was?
Hohnstein-Woche bei "So geht sächsisch."
Wann?
Von Montag (19.10.) bis Sonntag (25.10.)
Wo?
Online unter "So geht sächsisch." – Hohnstein-Aktionswoche.
Viel Spaß beim Entdecken und Planen der nächsten Reise!
Titelfoto: Philipp Herfort