In Trauerwald! Kind bei Unwetter von Ast erschlagen

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Von Martin Oversohl

Klettgau - Nach dem jüngsten Unwetter im Südwesten hat die Staatsanwaltschaft weitere Details zum Tod eines Kindes durch den Sturm veröffentlicht.

Das Kind soll mit seinem Vater in einem Trauerwald von dem Gewitter überrascht worden sein. (Symbolbild)
Das Kind soll mit seinem Vater in einem Trauerwald von dem Gewitter überrascht worden sein. (Symbolbild)  © Alexander Wolf/onw-images/dpa

Demnach wurde es durch einen Ast erschlagen, der aus größerer Höhe von einem Baum abbrach und in die Tiefe stürzte. Der schwer verletzte Erwachsene sei in der Nähe des Kindes gewesen und ebenfalls getroffen worden.

Nähere Details zu den Personen oder zum Ort des Vorfalls teilte die Staatsanwaltschaft nicht mit, um die Rechte der Betroffenen zu schützen. 

Nach Angaben der "Bild"-Zeitung soll das Kind gemeinsam mit seinem Vater beim Besuch eines Ruhewaldes von der Gewitterfront überrascht worden sein.

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Der Ast sei ausgerechnet von einem der 138 Trauerbäume abgebrochen, unter der die Aschen von Verstorbenen ruhen. Es sei aber unklar, ob die Familie dort gerade eines Angehörigen gedacht habe. Die Staatsanwaltschaft äußerte sich nicht dazu.

Sie hat ihre Untersuchungen inzwischen nach eigenen Angaben abgeschlossen und ermittelt nicht. "Es gibt keine zureichenden tatsächlichen Anhaltspunkte für ein strafrechtliches Verhalten", also keinen Anfangsverdacht, sagte ein Sprecher auf Anfrage. 

Titelfoto: Alexander Wolf/onw-images/dpa

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