Läden schließen früher: Einzelhändler blicken mit Sorge auf Demo von "Gen Z regelt"

Von Anika von Greve-Dierfeld

Karlsruhe/Freiburg/Ulm - Einzelhändler im Südwesten schauen mit einiger Sorge auf den Samstag und die angekündigten Proteste von "Gen Z regelt".

Möglicherweise wird es in den Fußgängerzonen unter anderem in Freiburg, Karlsruhe, Ulm und Stuttgart zu Protesten kommen.  © Uli Deck/dpa

Aus Sicherheitsgründen wollten einige Geschäfte früher schließen, sagte eine Sprecherin der Tourist-Information Karlsruhe. "Wir hoffen, dass alles friedlich bleibt." Ähnlich hatten sich auch Stuttgarts City-Manager Holger Siegle und der Handelsverband Baden-Württemberg geäußert.

In Freiburg hätten mehrere Händler die Stadt gebeten, Baustellen in der Innenstadt entsprechend abzusichern, dass Materialien wie etwa Steine nicht als Wurfgeschosse verwendet werden können, sagte Martha Winterhalter von der Stadtinitiative Gemeinsam Freiburg.

Viele Händler seien beunruhigt. Ein Juwelier in der Innenstadt, der nicht namentlich genannt werden möchte, will das Geschäft zwar normal öffnen, den Sicherheitsdienst aber aufstocken und die Schaufenster am Freitag und Samstag leer räumen.

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Einige Händler noch unsicher

Manche Ladenbesitzer sind besorgt und überlegen, die Läden früher zu schließen. (Symbolbild)  © Bernd Weißbrod/dpa

Der Geschäftsführer des Handelsverbands Südbaden, Peter Spindler, berichtete ebenfalls von einem Gespräch mit einem Händler, der überlege, ob er am Samstag vorzeitig sein Geschäft schließe und den Rollladen runterlasse. Ein anderer sei zuversichtlich gewesen, dass es keine Gewaltausbrüche gebe.

Viele Einzelhändler in Karlsruhe hätten die Bilder von den Ausschreitungen und Plünderungen in Frankreich vor Augen, sagte eine Sprecherin der City Initiative, in der viele Einzelhändler und Lokalbesitzer aus ganz Karlsruhe zusammengeschlossen sind.

Es erreichten sie viele Anfragen von Einzelhändlern und Gastronomen in der Innenstadt, ob sie ihre Sicherheitsvorkehrungen verstärken müssten.

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