SWR-Rundfunkrat formiert sich neu: Das ist der neue Vorsitzende
Von Jan Brinkhus
Stuttgart - Der Rundfunkrat des Südwestrundfunks (SWR) hat sich neu formiert. Zum Vorsitzenden und Nachfolger von Engelbert Günster (76) wurde in der ersten Sitzung des neu zusammengesetzten Gremiums in Stuttgart René Nohr mit großer Mehrheit gewählt.
Der 1962 geborene Nohr ist von den Weiterbildungsorganisationen in Rheinland-Pfalz in den Rundfunkrat entsandt worden. Der Südwestrundfunk ist die öffentliche-rechtliche Rundfunkanstalt für die beiden Bundesländer Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz.
Der SWR-Rundfunkrat ist kleiner geworden, er hat nach der jüngsten Änderung des Staatsvertrages 57 statt wie bisher 74 Mitglieder. In dem Gremium sollen möglichst viele gesellschaftliche Gruppen vertreten sein, die Zusammensetzung ist gesetzlich genau geregelt. Mindestens 33 Mitglieder müssen aus Baden-Württemberg kommen, mindestens 17 aus Rheinland-Pfalz.
Der Rundfunkrat ist neben dem Verwaltungsrat das wichtigste Aufsichtsgremium des öffentlich-rechtlichen Senders, dem zweitgrößten im ARD-Verbund. Seine Mitglieder überwachen unter anderem, ob Programmgrundsätze im SWR eingehalten werden, und sie beraten den Intendanten in allgemeinen Programmfragen. Die Amtszeit beträgt fünf Jahre.
Finanziert wird der gesamte öffentlich-rechtliche Rundfunk hauptsächlich über den Rundfunkbeitrag von aktuell 18,36 Euro pro Monat, den grundsätzlich jeder Haushalt bezahlen muss.
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