Trotz großer Reiselust: Darum sinken die Übernachtungszahlen im Südwesten

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Von Oliver Schmale

Stuttgart - Der Tourismus im Südwesten stagniert. Im ersten Halbjahr verzeichneten die Beherbergungsbetriebe knapp elf Millionen Gästeankünfte, wie die Tourismus Marketing GmbH Baden-Württemberg (TMBW) in Stuttgart mitteilte.

Trotz leichtem Plus bei Ankünften sinken die Übernachtungszahlen in Baden-Württemberg. (Symbolfoto)
Trotz leichtem Plus bei Ankünften sinken die Übernachtungszahlen in Baden-Württemberg. (Symbolfoto)  © Bernd Weißbrod/dpa

Dies sei ein leichtes Plus von 0,1 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum gewesen. Die Zahl der Übernachtungen ging um 1,3 Prozent auf 26,3 Millionen zurück.

TMBW-Geschäftsführerin Christine Schönhuber sagte, man freue sich, dass man das hohe Niveau des Vorjahres weitgehend halten konnte.

"Auch im Tourismus spüren wir aktuell eine gewisse Konsumzurückhaltung. Dennoch bleibt die Reiselust insgesamt groß. Urlaubsreisen genießen weiterhin eine hohe Priorität."

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Der Verband meldete unter Berufung auf Daten des Statistischen Landesamtes weiter, dass im ersten Halbjahr 79 Prozent der Gäste aus dem Inland gekommen seien, 21 Prozent seien aus dem Ausland angereist.

Bei den Übernachtungen habe der Anteil inländischer Gäste mit 81,2 Prozent etwas höher gelegen, da diese im Durchschnitt länger blieben als ausländische Reisende. Nach Angaben von Schönhuber dürfte das lang anhaltende Sommerwetter die Nachfrage in der Hauptsaison stabil gehalten haben.

Titelfoto: Bernd Weißbrod/dpa

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