Am Tag der Deutschen Einheit: CDU gedenkt Helmut Kohl vor historischer Kulisse

Von Monika Wendel

Potsdam/Berlin - Die Glienicker Brücke ist ein Ort mit bewegter Geschichte. Dort erinnert die CDU am 3. Oktober auch an den "Kanzler der Einheit".

Die Glienicker Brücke zwischen Berlin und Potsdam war einst Schauplatz spektakulärer Austausche von Agenten im Kalten Krieg. (Archivfoto)  © Georg-Friedrich Moritz/dpa

Am Tag der Deutschen Einheit hat der Vorsitzende der CDU im brandenburgischen Landtag, Steeven Bretz (50), Altkanzler Helmut Kohl (†87) und seinen Einsatz für die Wiedervereinigung gewürdigt.

"Ihm haben wir vieles zu verdanken, insbesondere, dass die Einheit geglückt ist", sagte Bretz laut seinem Instagram-Kanal an der Glienicker Brücke in Potsdam, wo ehemals die Grenze verlief.

"Dass wir die Einheit feiern können, ist, glaube ich, ein Geschenk der Geschichte." Kohl gilt als "Kanzler der Einheit". In seine Amtszeit von 1982 bis 1998 fiel die Wiedervereinigung.

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Die Glienicker Brücke verbindet Berlin und Potsdam. Im letzten Jahr des Zweiten Weltkriegs gesprengt, wurde sie nach dem Wiederaufbau 1949 feierlich als "Brücke der Einheit" eröffnet. Berühmt wurde sie im Kalten Krieg durch den internationalen Agentenaustausch.

Mit mehreren Veranstaltungen wurde in Brandenburg der Tag der Einheit begangen. Zudem öffnete am Tag der Deutschen Einheit die Landesvertretung Brandenburg in Berlin ihre Türen für interessierte Bürgerinnen und Bürger.

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Altbundeskanzler Helmut Kohl (CDU, †87) und Familienministerin Professor Rita Süssmuth (†88, CDU) 1988. (Archivfoto)  © Heinrich Sanden/dpa

Die Landesregierung mit Ministerpräsident Dietmar Woidke (64, SPD) an der Spitze nimmt an den zentralen Feierlichkeiten in Bremen teil.

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