41-Jähriger prügelt am Kotti mit Stahlkette auf seine Opfer ein

Berlin - Bei einer gewalttätigen Auseinandersetzung am Kottbusser Tor in Berlin-Kreuzberg sind in der Nacht auf Dienstag mehrere Personen teilweise schwer verletzt worden.

Das Kottbusser Tor in Kreuzberg gilt als Kriminalitäts-Hotspot.
Das Kottbusser Tor in Kreuzberg gilt als Kriminalitäts-Hotspot.  © Carsten Koall/dpa

Fußgänger bemerkten die Schlägerei gegen 2 Uhr und verständigten daraufhin die Polizei.

Nach bisherigem Stand der Ermittlungen soll ein 41-Jähriger zunächst auf eine unbekannt gebliebene Frau losgegangen sein und sie geschlagen haben.

Ein 43-jähriger Mann und seine gleichaltrige Partnerin gingen dazwischen, um weitere Angriffe zu verhindern. Doch nun gerieten sie selbst ins Visier des 41-Jährigen.

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Dieser würgte die 43-Jährige zunächst mit einem Gürtel, dann griff er ihren Begleiter mit einem Gliederkettenschloss aus Stahl an.

Doch jetzt wendete sich das Blatt: Der 43-Jährige griff sich seinerseits das Schloss und schlug damit mehrfach auf den 41-Jährigen ein.

Letzterer erlitt schwere Kopfverletzungen und musste im Krankenhaus intensivmedizinisch behandelt werden. Der 43-Jährige hatte eine Kopfplatzwunde, die von Rettungssanitätern vor Ort versorgt wurde. Seine Partnerin lehnte eine ärztliche Behandlung ab.

Ein freiwilliger Atemalkoholtest ergab bei der Frau einen Wert von 3,2 Promille. Ihr Freund war mit 1,9 Promille ebenfalls alkoholisiert. Nach der Aufnahme der Personalien in der Kotti-Wache durften die beiden wieder gehen.

Die Kriminalpolizei ermittelt nun zu den genaueren Hintergründen der Auseinandersetzung.

Titelfoto: Carsten Koall/dpa

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