Bewohnerin hört Knall: Schüsse auf Einfamilienhaus in Berlin
Berlin - Unbekannte Täter haben in der Nacht zu Montag auf ein Einfamilienhaus in Berlin-Gropiusstadt geschossen.
Laut Polizei hörte eine Bewohnerin gegen 3.40 Uhr Knallgeräusche und rief die Polizei. Die Beamten stellten anschließend mehrere Schäden am Haus an der Fritz-Erler-Allee fest.
Unter anderem entdeckten sie Einschusslöcher im Gartentor. Außerdem wurden die Glasfassade eines Sommergartens und ein dahinterliegender Rollladen beschädigt.
Zum Zeitpunkt der Schüsse befanden sich mehrere Personen in dem Einfamilienhaus. Glücklicherweise wurde niemand verletzt.
Die Polizei sperrte die Fritz-Erler-Allee zwischen Goldammerstraße und Johannisthaler Chaussee von etwa 4 bis 6 Uhr für die Ermittlungen ab.
Auch der öffentliche Nahverkehr war von der Sperrung betroffen. Wer hinter den Schüssen steckt, ist bislang unklar. Erst in derselben Nacht war ein 27-Jähriger an der Neuköllner Sonnenallee erschossen worden.
Titelfoto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa
