Mann tritt, schlägt und beißt, weil er nicht in Klinik will: Polizei setzt Elektroschocker ein

Berlin - Polizisten haben in der Nacht zu Mittwoch in Berlin-Spandau einen Taser eingesetzt, um einen 40-jährigen Mann zu überwältigen. Dieser hatte sich zuvor mit Gewalt gegen seine Unterbringung in einem Krankenhaus gewehrt.

Im Fachjargon wird ein Taser Distanzelektroimpulsgerät (DEIG) genannt. (Symbolfoto)  © Marcus Brandt/dpa

Wie die Polizei berichtete, kam es gegen 23.30 Uhr an der Schönwalder Straße zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen dem 40-Jährigen und seinem 70-jährigen Vater. Der Sohn soll dabei verhaltensauffällig gewesen sein.

Hinzugerufene Rettungskräfte entschieden daraufhin, diesen zur Behandlung in eine Fachabteilung eines Krankenhauses zu bringen.

Dagegen wehrte sich der Mann jedoch massiv. Als die Polizisten ihn zum Rettungsfahrzeug bringen wollten, soll er nach den Einsatzkräften getreten und geschlagen haben. Außerdem habe er versucht, die Beamten zu beißen.

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Da weitere Zwangsmaßnahmen nach Angaben der Polizei erfolglos blieben, kündigte ein Beamter den Einsatz eines Distanzelektroimpulsgeräts (DEIG), umgangssprachlich Taser genannt, mündlich an und setzte es anschließend ein.

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Der 40-Jährige blieb dabei unverletzt und konnte anschließend in ein Krankenhaus gebracht werden. Die weiteren Ermittlungen hat ein Fachkommissariat der Berliner Polizei übernommen.

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