Schüsse in Charlottenburg mit zwei Verletzten lösen SEK-Einsatz aus: Täter weiter auf der Flucht

Berlin - Bei Schüssen in Berlin-Charlottenburg sind zwei Personen verletzt worden.

Der Bereich wurde am späten Mittwochnachmittag weiträumig abgesperrt.
Der Bereich wurde am späten Mittwochnachmittag weiträumig abgesperrt.  © Dominik Totaro

Einsatzkräfte sind am späten Mittwochnachmittag in die Dahlmannstraße gerufen worden, teilte die Polizei via Twitter mit.

Dort sei es nach aktuellem Kenntnisstand zu einer Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen gekommen, wie es weiter hieß.

Laut Polizeiangaben fielen dann gegen 17.15 Uhr mehrere Schüsse aus mindestens einer Waffe. Dabei seien zwei Männer im Alter von 26 und 28 Jahren an den Beinen verletzt worden. Sie kamen in ein Krankenhaus, sollen aber nicht lebensbedrohlich verletzt sein.

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Nach TAG24-Informationen vom Ort des Geschehens wurde der Bereich zwischen S-Bahnhof Charlottenburg und Kurfürstendamm weiträumig abgesperrt.

Die Verdächtigen seien flüchtig, berichtete die Polizei in einem weiteren Tweet. Daran hat sich auch am Tag danach nichts geändert. Das teilte eine Sprecherin der Polizei am Donnerstagmorgen mit.

Die Polizei ist mit einem schwerbewaffneten Großaufgebot angerückt.
Die Polizei ist mit einem schwerbewaffneten Großaufgebot angerückt.  © Gerald Matzka/dpa
Unter Einsatz einer Drehleiter wird am Mittwochabend nach Einbruch der Dunkelheit der Tatort ausgeleuchtet.
Unter Einsatz einer Drehleiter wird am Mittwochabend nach Einbruch der Dunkelheit der Tatort ausgeleuchtet.  © Julian Stähle

Großeinsatz der Polizei in der Dahlmannstraße in Berlin-Charlottenburg

Auch ein SEK wurde zum Tatort alarmiert.
Auch ein SEK wurde zum Tatort alarmiert.  © Gerald Matzka/dpa

Die Ermittler vermuteten die mutmaßlichen Täter in angrenzenden Gebäuden und leuchteten die Umgebung daher nach Anbruch der Dunkelheit entsprechend aus. Eine Drehleiter kam dafür zum Einsatz.

Erst am Abend rückten die SEK-Kräfte nach Angaben der Sprecherin ergebnislos wieder ab. Die Polizei war aber weiterhin mit einem Großaufgebot vor Ort.

Wie die Behörde weiter mitteilte, wurde im Nachhinein ein 28-Jähriger ermittelt, der an der Tat beteiligt gewesen sein soll. Er wies bei seiner Festnahme ebenfalls Verletzungen auf, die vermutlich durch stumpfe Gewalt entstanden sind.

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Unklar ist zurzeit allerdings, ob der Mann geschossen hat. Eine Waffe sei nicht bei ihm gefunden worden. Nach weiteren Tatverdächtigen wird gefahndet.

Nähere Details zu den Hintergründen des Streits waren zunächst nicht bekannt. Die Kriminalpolizei ermittelt.

Erstmeldung: 15. März, 18.30 Uhr. Zuletzt aktualisiert: 16. März, 9.39 Uhr

Titelfoto: Gerald Matzka/dpa, Julian Stähle (Bildmontage)

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