Verfolgungsjagd in Berlin: Polizist schießt Autofahrer ins Bein, Mann in Klinik gebracht

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Berlin - Wilde Szene nahe dem Alexanderplatz! Nach einer Verfolgungsjagd stoppte die Polizei einen Autofahrer in Berlin-Mitte, dann fiel ein Schuss.

Die Polizei verfolgte das Unfallauto.
Die Polizei verfolgte das Unfallauto.  © Michael Winde/dpa

Ein Polizist hat am Dienstagabend einen Autofahrer angeschossen. Der 40-Jährige erlitt eine Schussverletzung am Bein und kam ins Krankenhaus. Lebensgefahr besteht nach Polizeiangaben nicht.

Gegen 21.15 Uhr stoppten die Beamten den Fahrer nach einer Verfolgungsjagd an der Ecke Karl-Liebknecht-Straße/Spandauer Straße - unweit des Alexanderplatzes.

Wie die Polizei mitteilte, waren zwei Polizisten außer Dienst auf den Wagen aufmerksam geworden, weil der Fahrer über den Radweg fuhr, um andere Autos zu überholen. Dabei soll er mehrere Radfahrer abgedrängt haben. Einige von ihnen mussten demnach sogar von ihren Fahrrädern springen, um sich in Sicherheit zu bringen.

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Anschließend soll der 40-Jährige weitere Unfälle verursacht und dabei Menschen gefährdet haben. Die Polizei nahm die Verfolgung auf.

Der Mann kam ins Krankenhaus, Lebensgefahr besteht aber nicht.
Der Mann kam ins Krankenhaus, Lebensgefahr besteht aber nicht.  © Julian Stähle

Fahrer fuhr auf Polizist zu

Der 40-Jährige verursachte mehrere Unfälle.
Der 40-Jährige verursachte mehrere Unfälle.  © Michael Winde/dpa

Gegen 21.15 Uhr konnten die Beamten den Mann schließlich in der Nähe des Alexanderplatzes stoppen. Doch statt sich widerstandslos festnehmen zu lassen, soll der Fahrer plötzlich beschleunigt haben.

Dabei rammte er sowohl ein anderes Auto als auch den Streifenwagen. Anschließend soll er auf einen Polizisten zugefahren sein, der auf der Straße stand.

Daraufhin zog ein Beamter seine Dienstwaffe und schoss auf den 40-Jährigen. Der Mann wurde am Bein getroffen. Bei seiner anschließenden Festnahme soll er sich den Anweisungen der Polizei widersetzt haben, sodass auch noch ein Taser eingesetzt wurde.

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Nach Polizeiangaben erklärte der Fahrer, unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln zu stehen. Gegen ihn wird nun unter anderem wegen des Verdachts eines illegalen Autorennens, des Fahrens unter Drogeneinfluss, der versuchten gefährlichen Körperverletzung und mehrerer Verkehrsunfallfluchten ermittelt.

Die Kriminalpolizei hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

Erstmeldung um 9.35 Uhr, aktualisiert um 13.09 Uhr

Titelfoto: Michael Winde/dpa

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