Riesen-Störung wegen Drohnen-Alarm am BER: Auch am Morgen keine neuen Hinweise
Berlin - Geduld war am Mittwochabend bei Flugreisenden in Berlin gefragt. Maschinen konnten nicht abfliegen und auch die Landung verzögerte sich. Der Grund war ein Drohnen-Alarm.
"Um 20 Uhr gab es eine Drohnensichtung auf der Nordbahn des Flughafens. Um 20.20 Uhr wurde der Luftraum über dem Flughafen gesperrt", berichtete eine Sprecherin gegenüber Bild.
Circa 21.05 Uhr wurde die Störung aufgehoben, teilte die Flughafensprecherin mit.
Mehrere Flüge mussten umgeleitet werden, landeten unter anderem in Dresden, Leipzig, Hannover oder sogar in Hamburg.
Die Bundespolizei habe Ausschau gehalten, aber keine Drohne feststellen können, sagte eine Sprecherin gegenüber der Deutschen Presse-Agentur.
Die Hintergründe bleiben weiterhin unklar. Sprecher der Polizei und der Bundespolizei machten am Morgen keine neuen Angaben zu dem Vorfall.
Wie die Deutsche Presse-Agentur (DPA) schreibt, wurden an keinem anderen deutschen Flughafen so viele Drohnen gesichtet wie am Hauptstadtflughafen Berlin Brandenburg Willy Brandt. Insgesamt 28 Flugobjekte stellte der Tower in Schönefeld in den ersten sechs Monaten fest, informiert die Deutsche Flugsicherung.
Auch am Donnerstagmorgen gab es keine neuen Hinweise.
Erstmeldung: 23. September, 21.34 Uhr; zuletzt aktualisiert: 24. September, 06.10 Uhr
Titelfoto: Jens Kalaene/dpa
