Er kann ein Wildschwein verspeisen: Größte Echse der Welt zieht in den Berliner Zoo ein

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Von Sophia-Caroline Kosel

Berlin - Im Berliner Zoo gibt es ab sofort einen besonderen Neuzugang: Komodowaran Drakaris ist ins sogenannte "Reich der Jäger" eingezogen.

Noch wirkt Drakaris noch recht klein – ausgewachsen kann der Komodowaran jedoch mehr als drei Meter lang werden.
Noch wirkt Drakaris noch recht klein – ausgewachsen kann der Komodowaran jedoch mehr als drei Meter lang werden.  © zoo berlin

Noch wirkt das Reptil mit seinen 1,35 Metern Länge und 3,8 Kilogramm Gewicht eher wie ein kleiner Drache – ausgewachsen kann es jedoch mehr als drei Meter lang und bis zu 80 Kilogramm schwer werden.

Der junge Komodowaran wurde 2023 im spanischen Bioparc Fuengirola geboren und kam nun nach Berlin. Sein Name dürfte Fans von "Game of Thrones" bekannt vorkommen: "Dracarys" bedeutet in der Fantasiesprache Hochvalyrisch so viel wie "Drachenfeuer".

Komodowarane gelten als die größten Echsen der Welt. Sie stammen von mehreren indonesischen Inseln und werden wegen ihres Aussehens auch "Komododrachen" genannt. Mit ihrer gespaltenen Zunge können sie Gerüche über mehrere Kilometer wahrnehmen und so Beute aufspüren.

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Trotz ihres massigen Körpers sind die Tiere geschickte Jäger. Ein Gift aus Drüsen im Unterkiefer hilft ihnen dabei, auch größere Beutetiere zu erlegen. Nach Angaben des Zoos kann ein ausgewachsener Komodowaran ein 30 Kilogramm schweres Wildschwein in nur 17 Minuten verschlingen – danach ist er oft bis zu zwei Wochen satt.

Besucher können die Entwicklung von Drakaris in den kommenden Jahren beobachten. Erst mit etwa neun Jahren sind Komodowarane vollständig ausgewachsen. Außer in Berlin werden die beeindruckenden Riesenechsen in Deutschland nur noch in zwei weiteren Zoos gehalten.

Titelfoto: zoo berlin

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