Berlin - Feuer-Alarm in Berlin-Wilmersdorf und Berlin-Spandau! Bei einem Wohnungsbrand mussten gleich fünf Menschen mit Drehleitern aus ihren Wohnungen gerettet werden. Dichter Rauch hatte ihnen den Fluchtweg abgeschnitten.
Das Feuer war am Sonntagabend in einer Erdgeschosswohnung in der Wittelsbacherstraße ausgebrochen, teilte die Feuerwehr mit.
Der massive Rauch breitete sich demnach jedoch auch auf vier angrenzende Treppenaufgänge aus. Mehrere Bewohner machten sich deshalb an Fenstern und auf Balkonen bemerkbar.
Die Feuerwehr rückte mit einem Großaufgebot an und rettete insgesamt fünf Menschen über Drehleitern. Ein Bewohner wurde leicht verletzt und zur Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Insgesamt neun Menschen mussten vor Ort medizinisch betreut werden.
Nach rund zwei Stunden hatten die Einsatzkräfte die Flammen schließlich unter Kontrolle und konnten den Brand löschen.
Warum das Feuer ausbrach, war zunächst unklar. Die Ermittlungen zur Ursache laufen.
Ein Mensch nach Wohnungsbrand in Spandau in Lebensgefahr
Nicht weniger dramatisch verlief die Brandnacht in Spandau: Eine Wohnung stand in Vollbrand! Die Bilanz: drei Verletzte, darunter einer lebensgefährlich.
Die Feuerwehr brachte den Schwerverletzten mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus. Zwei weitere Bewohner erlitten eine Rauchgasvergiftung und mussten ebenfalls in Kliniken gebracht werden.
Das Feuer war nach Angaben der Berliner Feuerwehr gegen 23.28 Uhr in einer Erdgeschosswohnung eines dreigeschossigen Wohnhauses in Staaken ausgebrochen. Die Einsatzkräfte konnten die Flammen schließlich löschen. Die betroffene Wohnung ist derzeit aber nicht mehr bewohnbar.