Feuer in Flüchtlingsunterkunft in Spandau: Hunderte Menschen evakuiert

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Berlin - Großeinsatz der Feuerwehr in der Nacht zu Samstag: In einer Unterkunft für geflüchtete Menschen in Berlin-Spandau ist ein Feuer ausgebrochen. Vier Menschen wurden verletzt. Nach Auskunft der Polizei Berlin besteht der Verdacht auf schwere Brandstiftung. Die Ermittlungen dauern an.

Die Feuerwehr war mit 74 Kräften vor Ort.
Die Feuerwehr war mit 74 Kräften vor Ort.  © Berliner Feuerwehr

Wie die Feuerwehr mitteilte, brannten gegen 3.43 Uhr Einrichtungsgegenstände im vierten Obergeschoss des für 1200 Menschen ausgelegten Hotelgebäudes an der Straße Freiheit.

Der Rauch breitete sich demnach im gesamten Gebäude aus und zog durch Flure, Treppenhäuser und Unterkunftszimmer. Mehrere hundert Bewohner brachten sich selbstständig in Sicherheit und versammelten sich vor dem Gebäude.

Wegen der zunächst unklaren Zahl möglicher Verletzter wurde die Alarmstufe erhöht. Die Feuerwehr rückte schließlich mit 74 Einsatzkräften und 26 Fahrzeugen an.

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Mit einem Löschrohr konnte der Brand schnell unter Kontrolle gebracht werden. Zusätzlich kamen unter anderem 19 Atemschutzgeräte und ein Drucklüfter zum Einsatz.

Die anschließenden Kontrollen und das Entrauchen des Gebäudes waren laut Feuerwehr besonders aufwendig. Auch die Verständigung mit den zahlreichen Bewohnern stellte die Einsatzkräfte wegen teilweise vorhandener Sprachbarrieren vor Herausforderungen.

Verdacht auf Brandstiftung

Der direkt vom Feuer betroffene Bereich ist zunächst nicht bewohnbar. Rund 50 Menschen müssen deshalb vorübergehend anderweitig untergebracht werden. Dazu stand die Feuerwehr mit dem Bezirksamt Spandau in Kontakt.

Nach etwa zwei Stunden war der Einsatz beendet.

Titelfoto: Berliner Feuerwehr

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