Berlin - Gleich zwei größere Einsätze haben am frühen Sonntagabend die Feuerwehr Berlin in Steglitz beschäftigt.
In der Lauenburger Straße brannte es auf dem Gelände einer Schule. Müll und Gerümpel im Außenbereich sowie Teile der Fassade des zweigeschossigen Gebäudes standen in Flammen.
Die Feuerwehr brachte mit 28 Einsatzkräften den Brand schnell unter Kontrolle und verhinderte ein Übergreifen auf die Gebäudestruktur. Verletzt wurde niemand.
Nur wenige Minuten später rückten 16 Feuerwehrleute zur Schloßstraße an. Dort hatten sich in rund 30 Metern Höhe aus bislang ungeklärter Ursache mehrere Teile der Fassade gelöst und waren teilweise auf den Boden gestürzt.
Da die Bauteile mit einer Drehleiter nicht erreicht werden konnten, kam die Höhenrettung zum Einsatz. Die Einsatzkräfte entfernten und sicherten die absturzgefährdeten Teile über eine Seilstrecke vom Gebäudedach aus.
Eine Person, die unter einem zuvor herabgestürzten Bauteil gestanden hatte, wurde vorsorglich vom Rettungsdienst untersucht, blieb aber unverletzt.
Wegen des Einsatzes mussten unter anderem die Joachim-Tiburtius-Brücke, Teile der Schloß- und Schildhornstraße sowie ein Eingang des U-Bahnhofs Schloßstraße zeitweise gesperrt werden. Die Polizei übernahm anschließend die Einsatzstelle.