Lange Nacht der Museen beschäftigt sich mit Berliner Kriminalfällen
Von Julia Kilian
Berlin - Bei der Langen Nacht der Museen dreht sich diesmal alles um Kriminalfälle. Am Samstag kann man wieder bis spätnachts durch Museen und Ausstellungshäuser in Berlin ziehen.
Mit einem Ticket kann man 75 verschiedene Orte besuchen. Neben den bekannten Museen etwa auf der Museumsinsel machen auch viele kleinere Häuser in der Hauptstadt mit. Die meisten Orte sind zwischen 18 und 2 Uhr geöffnet.
Schwerpunktmäßig geht es diesmal um Kriminalfälle – von "Kains Brudermord bis zur Cyberkriminalität, vom Mordkomplott im Florenz der Medici bis zum Schwarzmarkt der Nachkriegsjahre", wie die Veranstalter ankündigen.
"Nehmt Euch nicht mehr als vier bis fünf Museen vor", empfehlen die Organisatoren. "Berlin ist groß, die Wege zwischen den Museen zum Teil lang. Lasst Euch Zeit für Begegnungen und neue Eindrücke und Raum für spontane Entscheidungen." Im Programm stehen etwa auch Swingtanz und Karaoke.
Auf der Internetseite werden Routenvorschläge gemacht, etwa zu den 1920er-Jahren in Berlin, queerer Geschichte oder herausragenden Künstlerinnen. Man kann sich auch vom "Museo-Mat" einen Vorschlag machen lassen.
Die Tickets kosten 23 Euro, ermäßigt 17 Euro. Kinder bis zwölf Jahre haben freien Eintritt. Mit den Karten kann man auch Shuttlebusse nutzen. Im vergangenen Jahr hatte die Lange Nacht der Museen unter dem Motto Liebe gestanden.
Titelfoto: Christoph Soeder/dpa
