Messer-Attacke auf offener Straße: Mann niedergestochen und notoperiert
Berlin - Bei einer Auseinandersetzung zwischen zwei Gruppen in Berlin-Neu-Hohenschönhausen wurde ein 29-Jähriger durch mehrere Messerstiche lebensgefährlich verletzt.
Der Mann musste nach dem Angriff am Abend notoperiert werden, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Die Verdächtigen flüchteten unerkannt.
Nach bisherigen Erkenntnissen hatten sich die beiden Gruppen am Samstagabend gegen 21.10 Uhr in der Egon-Erwin-Kisch-Straße getroffen, um einen vorausgegangenen Streit zu klären. Eine Gruppe bestand aus drei Frauen, einem Mann und drei jugendlichen Mädchen, die andere aus vier Jugendlichen.
Im Verlauf des Treffens soll sich eines der Mädchen aus der zweiten Gruppe zunächst entfernt haben und wenig später mit einem unbekannten Mann zurückgekehrt sein. Dieser soll gezielt auf den 29-Jährigen zugegangen sein und mehrfach mit einem Messer auf dessen Oberkörper eingestochen haben.
Zudem soll eine Jugendliche Pfefferspray gegen Mitglieder der anderen Gruppe eingesetzt haben. Eine 14-Jährige erlitt dadurch Augenreizungen, lehnte eine medizinische Behandlung jedoch ab.
Die übrigen Mitglieder der angegriffenen Gruppe flüchteten. Auch die Verdächtigen entkamen. Die Polizei ermittelt zu den Hintergründen.
Titelfoto: Thomas Peise
