Giffey stellt sich hinter SPD-Spitzenkandidat Krach: "Volle Solidarität"

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Von Julia Kilian

Berlin - Nach Bekanntwerden von Ermittlungen gegen den Berliner SPD-Spitzenkandidaten Steffen Krach (47) bekommt er Rückendeckung aus seiner Partei.

Wirtschaftssenatorin Franziska Giffey (48, SPD) versicherte ihre Solidarität.
Wirtschaftssenatorin Franziska Giffey (48, SPD) versicherte ihre Solidarität.  © Britta Pedersen/dpa

"So wie Steffen Krach das gestern alles geschildert hat, haben die Genossinnen und Genossen ihm die volle Solidarität und Rückendeckung ausgesprochen", sagte Berlins Wirtschaftssenatorin Franziska Giffey (48, SPD) dem rbb. "Und das ist ganz klar, dass wir ihm hier in dieser Situation den Rücken stärken."

Krach habe am Mittwoch sowohl im geschäftsführenden Landesvorstand als auch in der Fraktion sehr ausführlich berichtet, sagte Giffey. Er habe noch einmal betont, dass die Vorwürfe haltlos seien, und dies auch begründet mit Fakten. "Und wir haben keinen Anlass, an der Wahrheit seiner Aussagen zu zweifeln."

Die Staatsanwaltschaft Hannover ermittelt gegen Krach, sie äußerte sich aber nicht zu konkreten Vorwürfen und verwies auf die Unschuldsvermutung. Nach Angaben von Krach geht es um ein Vergabeverfahren zu einem Klinikverkauf in der Region Hannover, wo er als Regionspräsident für den Wahlkampf beurlaubt ist.

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Den Vorwurf der Beeinflussung wies er als haltlos zurück. Er habe "in keinster Weise irgendeine Summe von diesem Bieter, weder privat noch als SPD-Landesvorsitzender, jemals angenommen".

Steffen Krach (47) ist Spitzenkandidat der SPD bei der Berlin-Wahl am 20. September.
Steffen Krach (47) ist Spitzenkandidat der SPD bei der Berlin-Wahl am 20. September.  © Sebastian Christoph Gollnow/dpa

Im Sommer 2025 war Krach aus Hannover nach Berlin gewechselt, um Spitzenkandidat für die Abgeordnetenhauswahl am 20. September zu werden. Von seiner bisherigen Tätigkeit als Regionspräsident ließ er sich beurlauben.

Titelfoto: Britta Pedersen/dpa

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