Landesparteitag in Berlin: FDP will Konsequenzen aus Wahl-Klatsche ziehen

Berlin - Die Berliner FDP kommt am Samstag erstmals nach ihrem Scheitern bei der Wiederholungswahl im Februar zu einem Landesparteitag zusammen.

Nach der Wiederholungswahl in Berlin stehen FDP-Chef Christian Lindner (44, l.) und der Spitzenkandidat der Berliner FDP, Sebastian Czaja (39), gemeinsam auf der Bühne.
Nach der Wiederholungswahl in Berlin stehen FDP-Chef Christian Lindner (44, l.) und der Spitzenkandidat der Berliner FDP, Sebastian Czaja (39), gemeinsam auf der Bühne.  © Sebastian Gollnow/dpa

In einem Hotel in Berlin-Tiergarten soll unter anderem darüber diskutiert werden, wie der Wiedereinzug ins Landesparlament 2026 gelingen könnte. Außerdem wollen die rund 250 Delegierten über eine Vielzahl von Anträgen zu Themen der Landespolitik beraten.

Dazu gehören die Verbesserung des Bevölkerungsschutzes in Berlin, die Solidarität mit der Protestbewegung im Iran genauso wie die Berliner Späti-Kultur oder die Zukunft des Tempelhofer Felds. Vorstandswahlen stehen nicht an.

Als Landesvorsitzender war der Bundestagsabgeordnete Christoph Meyer (47) erst im vergangenen Jahr bestätigt worden, als sein Stellvertreter Sebastian Czaja (39), der Spitzenkandidat bei der Wiederholungswahl im Februar. Dabei war die Berliner FDP knapp an der Fünf-Prozent-Hürde gescheitert.

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"Wir werden das Wahlergebnis beim Parteitag offen analysieren und aufarbeiten", sagte Meyer der Deutschen Presse-Agentur. Gleichzeitig richte die Partei den Blick nach vorne.

Der Koalitionsvertrag von CDU und SPD sei in weiten Teilen ein "Weiter so" von Rot-Grün-Rot - nur unter CDU-Führung. "Das bietet uns enormes Potenzial, gerade im bürgerlichen Milieu für unsere Ideen und Konzepte zu werben", sagte Meyer.

Titelfoto: Sebastian Gollnow/dpa

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