Sondierung geht weiter: Rot-Grün-Rot berät über Haushalt in Berlin

Von Stefan Kruse

Berlin - Nach der Verständigung bei den kontroversen Themen Antisemitismus und organisierte Kriminalität setzen Linke, Grüne und SPD in Berlin am Freitag ihre Sondierungsgespräche fort.

Bettina König (47, SPD, v.l.n.r.), Nina Stahr (43, Grüne) und Kerstin Wolter (40, Linke) gehören den Sondierungsteams ihrer Parteien an.  © Sören Stache/dpa

Ab 10 Uhr soll es um den Landeshaushalt gehen.

Die Parteien haben sich dabei ein wichtiges Thema vorgenommen, denn die Haushaltslage des Landes gilt als sehr angespannt.

Absehbar ist, dass sich in den kommenden Jahren Milliardenlöcher im Etat auftun. Vor diesem Hintergrund ist fraglich, wie Wahlversprechen, nicht zuletzt des Wahlsiegers Linke, bezahlt werden sollen.

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Den Weg freigemacht für Sondierungen hatte eine gemeinsame Vereinbarung der drei Parteien. Darin verständigten sie sich auf gemeinsame Grundsätze zum Schutz jüdischen Lebens und auf verbindliche Regeln, wie auf antisemitische Vorfälle innerhalb der Fraktionen reagiert werden soll.

Grüne und SPD hatten eine solche Vereinbarung zur Bedingung für Sondierungsgespräche gemacht.

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Hintergrund sind mehrere Vorfälle bei der Linken, die Besorgnis auch bei den potenziellen Koalitionspartnern ausgelöst hatten.

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