Von Mia Bucher
Berlin - Mit 39,9 Grad wurde in Berlin dieses Jahr einen Temperaturrekord geknackt. Schätzungen zufolge starben in der Hauptstadt Hunderte Menschen an den Folgen der Hitze.
In Berlin sind infolge der Hitzewellen in diesem Jahr nach Schätzungen des Robert Koch-Instituts rund 220 Menschen gestorben.
Das sind deutlich mehr als 2025 mit 40 Hitzetoten, wie das Institut in seinem aktuellen Wochenbericht mitteilte.
Ein Rekord ist die aktuelle Zahl mit Blick auf die vergangenen zehn Jahre allerdings nicht: 2018 starben geschätzt 480 Menschen in Berlin durch Hitze, 2019 waren es 380.
Der aktuelle Bericht betrachtet den Zeitraum vom 6. April bis zum 6. September.
Deutschlandweit geht das RKI bislang von etwa 16.000 Hitzetoten aus. Das sind wesentlich mehr Menschen als in den vergangenen zehn Jahren.
Die mit Abstand höchsten Werte seit 2016 hatte das RKI im Jahr 2018 mit 9200 Hitzetoten und im Jahr 2019 mit 7300 Hitzetoten.
Die Zahlen für die vergangenen Jahre können im Vergleich zu früheren RKI-Angaben variieren, da die Schätzungen jede Woche neu berechnet werden.