Versteckte Kameras auf Uni-Toiletten: Polizei entdeckt neue Vorrichtungen

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Berlin - Schon wieder ein verdächtiger Fund auf Damentoiletten der HWR in Berlin-Lichtenberg! Am Montag wurden mehrere verdächtige Vorrichtungen entdeckt, an denen versteckte Kameras befestigt werden könnten. Kameras selbst fand die Polizei diesmal nicht.

Auf Damentoiletten der HWR in Berlin-Lichtenberg wurden erneut verdächtige Vorrichtungen entdeckt. (Symbolbild)
Auf Damentoiletten der HWR in Berlin-Lichtenberg wurden erneut verdächtige Vorrichtungen entdeckt. (Symbolbild)  © 123rf/suparerg

Wie die Polizei mitteilte, wurden Einsatzkräfte am Montagvormittag gegen 11.45 Uhr zu den Damentoiletten auf dem Lichtenberger Campus alarmiert. Eine Zeugin hatte dort mehrere verdächtige Vorrichtungen bemerkt.

Die Einsatzkräfte stellten die Gegenstände sicher. Die weiteren Ermittlungen dauern an.

Tatverdächtiger nach Wohnungsdurchsuchung wieder frei

Die Polizei ermittelt nach dem Fund möglicher Halterungen für versteckte Kameras. (Symbolbild)
Die Polizei ermittelt nach dem Fund möglicher Halterungen für versteckte Kameras. (Symbolbild)  © 123RF/cbies

Bereits im Juni hatten Studentinnen auf den Damentoiletten der HWR zwei versteckte Kameras entdeckt. Die Geräte waren in den Häusern 1 und 5 unter Hygienebeutelspendern mit Klettband befestigt.

Die Hochschule erstattete Anzeige und ließ alle Toiletten an ihren Standorten in Lichtenberg und Schöneberg überprüfen. Weitere Kameras wurden dabei zunächst nicht gefunden. Die HWR kündigte an, die Kontrollen fortzusetzen.

Anfang Oktober durchsuchte die Polizei dann die Wohnung eines 66-jährigen Tatverdächtigen in Berlin-Treptow. Der Mann steht im Verdacht, heimlich Videoaufnahmen gemacht zu haben. Er soll für ein Unternehmen arbeiten, das in einem Gebäude der Hochschule ansässig ist – allerdings nicht für die HWR selbst.

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Die Ermittler nahmen bei der Durchsuchung unter anderem Datenträger mit. Nach einer Vernehmung durfte der Mann wieder gehen.

Ob mit den im Juni entdeckten Kameras tatsächlich Aufnahmen gemacht wurden, ist bislang unklar. Die Geräte sollten auf Spuren untersucht werden. Auch ob die jetzt gefundenen Vorrichtungen mit dem damaligen Fall zusammenhängen, ist noch offen.

Titelfoto: 123rf/suparerg

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