Von Jeffrey Dahmer bis Fritz Honka: True-Crime-Ausstellung feiert Weltpremiere in Berlin

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Berlin - Die Kriminalfälle von Jeffrey Dahmer, Ed Gein und Fritz Honka stehen im Mittelpunkt einer neuen Ausstellung in Berlin.

Was geht im Kopf eines Serienkillers vor? Dieser Frage spürt die neue Serienmörder-Ausstellung in Berlin nach.
Was geht im Kopf eines Serienkillers vor? Dieser Frage spürt die neue Serienmörder-Ausstellung in Berlin nach.  © COFO Entertainment GmbH & Co.KG

"Criminal Minds - The Serial Killer Exhibition" soll am 9. Dezember in der Arena Berlin Weltpremiere feiern, wie der Veranstalter am Freitag mitteilte.

Die Schau beschäftigt sich mit den Verbrechen bekannter Serienmörder, den Hintergründen ihrer Taten und den Schicksalen ihrer Opfer.

Auf einem rund 90-minütigen Rundgang werden nach Angaben der Veranstalter etwa 25 reale Kriminalfälle ausführlich dargestellt. Insgesamt werden 44 Täter namentlich genannt. Rekonstruierte Tatorte, Wohnungen und Häuser sollen Einblicke in die Lebensumstände der Täter und die Ermittlungsarbeit ermöglichen.

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Dazu gehören unter anderem die Küche des US-Serienmörders Jeffrey Dahmer und das Farmhaus von Ed Gein. Auch die Fälle der deutschen Serienmörder Niels Högel und Gesche Gottfried werden behandelt.

Die Besucher können sich zudem mit kriminalistischen Untersuchungsmethoden beschäftigen. Inszenierte Fundorte, forensische Exponate und ein Sektionsraum sollen veranschaulichen, wie Ermittler Spuren auswerten und Zusammenhänge zwischen Verbrechen erkennen.

Dabei soll die immersive Ausstellung nach Angaben der Macher nicht nur die Täter in den Blick nehmen.

Die immersive Ausstellung beleuchtet Täter, Opfer und Ermittlungsarbeit.
Die immersive Ausstellung beleuchtet Täter, Opfer und Ermittlungsarbeit.  © COFO Entertainment GmbH & Co.KG

CRIMINAL MINDS - The Serial Killer Exhibition: Kriminalist Axel Petermann an Konzeption beteiligt

Die Besucher können beim Rundgang unter anderem inszenierte Tatorte betrachten.
Die Besucher können beim Rundgang unter anderem inszenierte Tatorte betrachten.  © COFO Entertainment GmbH & Co.KG

Eine persönliche Spurenkarte begleitet die Besucher durch die Lebensgeschichte eines Mordopfers. Ein eigener Bereich widmet sich den Folgen der Verbrechen für Angehörige, Überlebende und Ermittler. Zum Abschluss geht es um die Faszination für Serienmörder und deren Darstellung in Film, Kunst und Medien.

An der Konzeption ist der Kriminalist und Profiler Axel Petermann (74) beteiligt. Der frühere Leiter einer Bremer Mordkommission bringt seine Erfahrungen aus der Ermittlungsarbeit ein.

Die Ausstellung ist vom 9. Dezember 2026 bis zum 4. April 2027 in der Arena Berlin zu sehen. Sie richtet sich an Besucher ab 14 Jahren. Die regulären Öffnungszeiten sind dienstags bis sonntags von 11 bis 19 Uhr, in den Ferien täglich.

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Tickets kosten ab 22 Euro. Eine Audioführung auf Deutsch und Englisch ist im Eintrittspreis enthalten. Weitere Informationen zu Eintrittspreisen und Buchung gibt es auf der Webseite der Ausstellung

Titelfoto: Bildmontage: COFO Entertainment GmbH & Co.KG

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