Todes-Drama an Brandenburger Schule: Ex-Freund sagt kein Wort

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Von Marc-Oliver von Riegen, Johannes Kohlstedt

Gosen-Neu Zittau - Mitten auf dem Schulgelände griff ein 19-Jähriger eine Schülerin an. Immer wieder stach er auf sie ein. Ein Erzieher ging dazwischen - und wurde ebenfalls getötet. Eine Tat, die die Privatschule, die ganze Gemeinde und weit darüber hinaus schockierte. Nun, mehr als einen Monat nach dem grausamen Doppelmord in Brandenburg, schweigt der Tatverdächtige noch immer.

Eine 18-Jährige und ein 30-jähriger Erzieher starben.
Eine 18-Jährige und ein 30-jähriger Erzieher starben.  © Britta Pedersen/dpa

"Der Beschuldigte hat sich nicht zur Sache eingelassen", sagte die Sprecherin der Staatsanwaltschaft Frankfurt (Oder), Ricarda Böhme. "Die Ermittlungen dauern an." Dem damals 19-jährigen Deutschen wird zweifacher Mord vorgeworfen.

Der Mann steht im Verdacht, Ende August an einer Privatschule in Gosen-Neu Zittau im Landkreis Oder-Spree eine 18 Jahre alte Schülerin und einen 30 Jahre alten Erzieher getötet zu haben. Die Schülerin soll seine Ex-Freundin gewesen sein.

Kurz nach dem Tod der beiden sprach die Polizei von einer Beziehungstat

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Der Erzieher soll versucht haben, der Schülerin bei dem Angriff zu helfen. Bei der Tatwaffe soll es sich um ein Messer handeln.

Nach der Gewalttat war die Bestürzung nicht nur in dem Ort im Landkreis Oder-Spree sehr groß. Auf dem Campus sind mehrere Privatschulen des Trägers Docemus, ein Kindergarten und eine staatliche Grundschule untergebracht.

Die Trauer war nach der schockierenden Tat groß.
Die Trauer war nach der schockierenden Tat groß.  © Britta Pedersen/dpa

Eine Woche nach der Tat wurde mit einem Trauergottesdienst, an dem auch Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) teilnahm, der beiden Toten gedacht.

Titelfoto: Britta Pedersen/dpa

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