Chemnitz: Friedensdemo auf dem Neumarkt

Chemnitz - Am Freitagvormittag fand auf dem Chemnitzer Neumarkt der 32. Ostermarsch in Form einer Friedensdemo statt. Einen großen Marsch durfte es wegen Corona nicht geben.

Auf dem Chemnitzer Neumarkt demonstrierten am Karfreitag die Anhänger der Chemnitzer Friedensinitiative. Sie forderten eine militärische Abrüstung.
Auf dem Chemnitzer Neumarkt demonstrierten am Karfreitag die Anhänger der Chemnitzer Friedensinitiative. Sie forderten eine militärische Abrüstung.  © Haertelpress

Trotz des eher regnerischen Wetters fanden sich gegen 10 Uhr mehrere dutzend Personen zusammen. Sie forderten eine militärische Abrüstung, sprachen sich für "ein menschenwürdiges Leben ohne Ausgrenzung" aus.

Zur Kundgebung aufgerufen hatte die Chemnitzer Friedensinitiative. Auch die Linkspartei unterstütze die Aktion, rief auf Facebook ebenfalls zur Beteiligung an der Demonstration auf.

Ursprünglich war, wie jedes Jahr, ein Ostermarsch durch Chemnitz geplant. Doch Corona machte den Veranstaltern einen Strich durch die Rechnung. Lediglich eine Kundgebung auf dem Neumarkt war möglich.

Ihren Ursprung haben Ostermärsche bei britischen Atomwaffengegnern in den 1950er-Jahren. In den 1960er-Jahren wurden Ostermärsche in der BRD populär.

Den ersten Ostermarsch in Chemnitz organisierten 1990 westdeutsche Studenten.

Titelfoto: Haertelpress

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