Mit bunten Bildern auf der Fassade: "Light our Vision" rückt leeres Hotel ins richtige Licht
Chemnitz - Auch in diesem Jahr gehen an Chemnitzer Fassaden wieder die Lichter an - doch diesmal anders als bisher: Denn beim vierten "Light our Vision"-(LOV)-Festival steht 2026 das leer stehende Congress Hotel im Vordergrund. Zudem werden die Zuständigkeiten für das Projekt auf verschiedene Schultern verteilt.
Das Motto "LOV spotLIGHT" (zu Deutsch: "im Rampenlicht") ist für Chemnitz' Lichtkunstfestival dieses Jahr kein Zufall. "Wir wollen das Spotlight auf die höchste leer stehende Immobilie in unserer Stadt lenken", so Organisatorin Lotte Claudia Fischer.
Es geht darum, "eine große Einladung an die Welt auszusenden, sich mit dem Objekt zu beschäftigen", so Fischer weiter.
Von einem Bühnenstandort, der auch als Sichtachse dient, können Besucher vom 17. bis 19. September Nachstellungen von Kultspielen wie "Pac Man" oder "Snake" spielen, die dann auf die Fassade des 97 Meter hohen Gebäudes übertragen werden.
Dazu wird Lichtkunst an sieben weiteren Orten wie der Inneren Klosterstraße, dem Johannisplatz oder dem Jakobikirchplatz von sieben verschiedenen Künstlern installiert.
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Erstmals Zusammenarbeit mit der Stadt und den C³ Chemnitzer Veranstaltungszentren
Wie das konkret aussieht, wird noch nicht verraten. Bekannte Objekte wie der Karl-Marx-Kopf oder das Opernhaus werden in diesem Jahr nicht bespielt.
"Wir verzichten bewusst auf großräumige Straßensperrungen und auf die Ausweitung Richtung Bahnhof und Aktienspinnerei", so Linda Hüttner (47).
In diesem Jahr arbeiten zum ersten Mal die bisherigen Organisatoren von LOV, der Verein Baukultur für Chemnitz, zusammen mit der Stadt und den C³ Chemnitzer Veranstaltungszentren.
Der Grund: Die Aufteilung des Projektes auf mehrere Organisatoren führt zur Arbeitsentlastung. Darüber hinaus soll die LOV-Kooperation zwischen Verein, Stadt und C³ auch die nächsten Jahre weiter bestehen. "Das geht auf", erklärt Hüttner.
Weitere Informationen rund um das Festival findet Ihr unter: www.lightourvision.de.
Titelfoto: Kristin Schmidt

