Neuer Superspeicher für Chemnitz bietet eine Milliarde Megabyte

Chemnitz - Die Sparkasse ist nicht nur das wichtigste Kreditinstitut der Stadt, sondern auch eines der größten IT-Unternehmen von Chemnitz. Ihre Tochterfirma axilaris im Moritzhof kaufte jetzt für eine Million Euro einen neuen Superspeicher von NetApp.

Axilaris im Moritzhof hat einen neuen Superspeicher im Einsatz.
Axilaris im Moritzhof hat einen neuen Superspeicher im Einsatz.  © PR

Der Datenspeicher von axilaris fasst nunmehr ein Petabyte. Das sind eine Milliarde Megabyte oder 500 Milliarden Papierseiten.

"Anders ausgedrückt könnten wir 71,4 Millionen Morgenpost-E-Paper speichern", sagt Geschäftsführerin Nicole Lorenz (40).

Der 2003 gegründete IT-Dienstleister mit derzeit 120 Mitarbeitern will die steigende Nachfrage von Unternehmen nach Speicherplatz befriedigen. "Unternehmen brauchen mehr Server und suchen regionale Lösungen statt Speicher in den USA", sagt Sparkassensprecher Sven Mücklich (45).

Baustellen Chemnitz: Baustellen-Wahnsinn in Chemnitz: Anwohner und Autofahrer sind sauer
Chemnitz Baustellen Baustellen-Wahnsinn in Chemnitz: Anwohner und Autofahrer sind sauer

Da axilaris neben der Sparkasse für weitere Kreditinstitute arbeitet, seien die Sicherheitsanforderungen bei gespeicherten Daten besonders hoch.

Nicht nur teure Scheinchen im Tresor: In der Sparkasse an der Bahnhofstraße werden sensible Geschäftsdaten anderer Unternehmen gespeichert.
Nicht nur teure Scheinchen im Tresor: In der Sparkasse an der Bahnhofstraße werden sensible Geschäftsdaten anderer Unternehmen gespeichert.  © Uwe Meinhold

Das Unternehmen axilaris sucht aktuell neue Mitarbeiter und Auszubildende. Alle Infos dazu gibt es unter: axilaris.de/karriere

Titelfoto: PR

Mehr zum Thema Chemnitz Wirtschaft: