Chemnitz - Irre Eskalation in einem Mehrfamilienhaus in Chemnitz! Weil eine Party in einer Wohnung zu laut war, flogen die Fetzen. Dabei kamen Macheten und eine Schreckschusswaffe zum Einsatz. Die Polizei musste anrücken, um den Nachbarschaftsstreit zu schlichten.
Der Irrsinn spielte sich in der Nacht auf Donnerstag in einem Mehrfamilienhaus in der Further Straße im Stadtteil Schloßchemnitz ab. Eine Frau (58) fühlte sich kurz vor Mitternacht von einer Party in einer Wohnung gestört. Sie ging zur Krach-Wohnung und beschwerte sich.
Die Situation spitzte sich zu: Ein Partygast (35) ärgerte sich offenbar über das Auftauchen der Frau und geriet mit ihr in Streit.
Als der Zoff immer heftiger wurde, tauchte ein weiterer Hausbewohner (25) auf. Auch er war offenbar wütend auf die laute Party und bedrohte den 35-jährigen Partygast mit einer Machete, woraufhin dieser wieder in die Wohnung ging.
Doch der Ärger war noch nicht vorbei! "Wenig später trafen die beiden Männer im Treppenhaus erneut aufeinander", so ein Polizeisprecher.
Verrückt! Diesmal hatte der Partygast eine Machete dabei, bedrohte damit den Hausbewohner. Dieser wiederum soll laut Polizeiangaben mit einer Schreckschusspistole eine Wohnungstür beschädigt haben.
Nach Party-Zoff: Polizei ermittelt wegen Bedrohung Sachbeschädigung
Schnell rückte die Polizei an. "Die alarmierten Einsatzkräfte brachten die Situation unter Kontrolle", heißt es. Beide Macheten sowie die Schreckschusswaffe wurden sichergestellt.
Nun ermitteln die Beamten gegen den Partygast sowie den Hausbewohner (beide Deutsche) wegen Bedrohung.
Zudem wurde gegen den 25-Jährigen ein Ermittlungsverfahren wegen Sachbeschädigung eröffnet, weil er die Tür mit der Schreckschusswaffe beschädigt haben soll.
Immerhin: Trotz der Eskalation wurde laut Polizeiangaben niemand verletzt. Der Einsatz konnte anschließend beendet werden.