Er braucht sogar eine extra Wohnung: Chemnitzer besitzt 2500 Brettspiele

Chemnitz - Er weiß alles über die Welt von Würfeln, Figuren und Spielbrettern: Thomas Kempe (42) aus Chemnitz besitzt über 2500 Brettspiele. Weil ihm die kostbare Sammlung über den Kopf wuchs, hat der 42-Jährige sogar eine extra Wohnung angemietet.

Weil seine eigene Wohnung beinahe aus allen Nähten zu platzen drohte, brauchte Spiele-Fan Thomas Kempe (42) eine extra Wohnung für seine Brettspiele.
Weil seine eigene Wohnung beinahe aus allen Nähten zu platzen drohte, brauchte Spiele-Fan Thomas Kempe (42) eine extra Wohnung für seine Brettspiele.  © Maik Börner

Auf 40 Quadratmetern stapeln sich Monopoly, Mensch ärger dich nicht und Co. in Regalen bis unter die Decke. Kempe hat das Objekt neben seiner eigentlichen Wohnung angemietet, um dort zu lagern, was er in 15 Jahren mühsam zusammengesammelt hat.

Kempes Sammlung umfasst mehr als 80 Versionen der "Siedler von Catan", ein historisches "Cluedo" aus den 1940er Jahren - einige Spiele sind so kostbar, dass sie nur zum Anschauen gedacht sind. "Historische Spiele spielt man nicht", sagt Kempe.

Wie etwa ein Kartenspiel aus den 1880er-Jahren, das er in seiner Schatzsammlung aufbewahrt.

Kempes Herz schlägt vor allem für Detektivspiele, außerdem hat er ein besonderes Faible für Spiele aus der DDR. "Spiele bilden die Gesellschaft ab und greifen Stimmungen auf", sagt der Sammler.

Der Sammler hat alle seine Spiele katalogisiert und geordnet.
Der Sammler hat alle seine Spiele katalogisiert und geordnet.  © Maik Börner

"Monopoly ist zum Beispiel aufgetaucht, als es den großen Bauboom in New York gab."

Titelfoto: Maik Börner

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