Hier wird Sachsens einzige Straußen-Weihnacht gefeiert

Striegistal - Schon mal Straußen-Wurst gekostet? Oder Straußen-Ei-Nudeln? Wenn nicht, am heutigen Sonntag ist die beste Gelegenheit dazu: Der "Straußenhof Striegistal" (Landkreis Mittelsachsen) lädt zum Weihnachtsmarkt.

Marcus Reißig betreibt den Straußenhof zusammen mit seinem Vater.
Marcus Reißig betreibt den Straußenhof zusammen mit seinem Vater.  © Kristin Schmidt

"Hier leben mehr als 80 Tiere", sagt Heidi Reißig von der Besitzerfamilie Reißig. "So genau kann man das gar nicht zählen, weil die Küken herumwuseln."

Geführt wird die Farm von Wolfgang und Marcus Reißig. Den Weihnachtsmarkt veranstalten Reißigs seit nunmehr 19 Jahren.

"Angefangen hat alles mit dem Weihnachtsgrillen vorher, noch ohne Händler. Aber der Zuspruch war enorm." Bald kamen immer mehr Buden hinzu, meist aus dem Ort selbst, inzwischen auch aus der (weiteren) Umgebung.

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So ist zum Beispiel der "Salamihof Mittweida" zu Gast. Aus Nossen kommt ein Klöppelzirkel. Insgesamt neun Händler haben sich im Vierseithof angemeldet. Der Eintritt ist frei.

Zudem sind reichlich Waren vom Hofladen im Angebot. Angefangen bei Straußen-Wurst in zehn verschiedenen Ausführungen über sechs Varianten Straußen-Fleisch bis hin zu bemalten Eierschalen oder eben Straußen-Ei-Nudeln, die in Wehlen in der Sächsischen Schweiz hergestellt werden.

Kinder können am Sonntag Knüppelkuchen backen. Auch der Weihnachtsmann will vorbeischauen. Ab 14 Uhr gibt es Livemusik mit den Chemnitzer "Funtones".

Die Straußen-Kinderstube in Striegistal. Hier ist es schön warm.
Die Straußen-Kinderstube in Striegistal. Hier ist es schön warm.  © Kristin Schmidt
Mehr als 80 dieser Riesenvögel leben auf der Farm in Striegistal.
Mehr als 80 dieser Riesenvögel leben auf der Farm in Striegistal.  © Kristin Schmidt
Hier auf dem Straußenhof steigt zum vierten Advent der Weihnachtsmarkt.
Hier auf dem Straußenhof steigt zum vierten Advent der Weihnachtsmarkt.  © Kristin Schmidt

Und wie schmeckt nun eigentlich Strauß? "Herzhaft in Richtung Rind, aber die Eigenschaften tendieren zu Geflügelfleisch", erklärt Heidi Reißig und empfiehlt: "Am besten selbst probieren!"

Titelfoto: Kristin Schmidt

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